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Bilder des jungen Malers Koloman Wagner bis Pfingstmontag in der Schlossökonomie Grabenstätt

Der Wald in all seinen Facetten

Eineinhalb Jahre nach seiner ersten Grabenstätt-Ausstellung gibt der junge Künstler Koloman Wagner aus Saaldorf in der Grabenstätter Schlossökonomie wieder einen Einblick in sein großartiges künstlerisches Schaffen. Die Ausstellung zeigt bis Pfingstmontag, 16. Mai die neuesten Werke des 1992 in Hallein geborenen passionierten Malers und Zeichners, der seit zwei Jahren in Regensburg Physik studiert.

Der junge Ausnahme-Künstler Koloman Wagner bei der Eröffnung seiner Ausstellung in der Grabenstätter Schlossökonomie umringt von einigen seiner Mal- und Zeichenschüler. Bis zu 70 Schüler betreut er jährlich in seiner 2013 gegründeten Zeichenschule. (Foto: Markus Müller)

Schwerpunktthema ist diesmal der Wald, den er in seinen unverwechselbaren Öl- und Acryl-Gemälden in all seinen Facetten mit großartiger Tiefenwirkung und beeindruckenden Stimmungen und Farbenspielen darstellt. Wie breit er aufgestellt ist, zeigt sich auch an seinen Porträtbildern, die mit ihren feinen, detaillierten Bleistiftzügen fast wie Schwarz-Weiß-Fotos wirken. Musikalisch am Klavier untermalt wurde die sehr gut besuchte Vernissage von Jan David Wagner, dem Bruder des Künstlers. »Besonders am Herzen liegen mir meine Zeichenschüler, denn ohne Kunstpädagogik gibt es keine neue Kunst«, gab Wagner zu bedenken und stellte stolz seine anwesenden »Schützlinge« vor. Die jüngste Schülerin ist sieben Jahre alt, die älteren bereits im Seniorenalter, aber eines haben sie gemeinsam, das »Koloman-Wagner-Fieber« hat sie gepackt und lässt sie nicht mehr los. Auch einige ihrer Werke sind in der Ausstellung zu bestaunen. Zu besichtigen ist die Ausstellung montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr, montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie am abschließenden Pfingstmontag, 16. Mai, von 14 bis 16 Uhr. mmü

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