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Der Wanderpokal geht über die Grenze

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Mit Fassung ertrugen die Akteure des Golfclubs Berchtesgaden die Niederlage im Vergleichskampf gegen den Golfclub Salzburg-Kleßheim. Den Wanderpokal nahmen die Salzburger mit über die Grenze. (Foto: privat)

Berchtesgaden/Salzburg – Ihren mittlerweile 15. Vergleichskampf trugen der Golfclub Salzburg-Kleßheim und der Golfclub Berchtesgaden am Wochenende aus. Man spielte jeweils neun Löcher in Salzburg und anschließend in Berchtesgaden. Heuer mussten die Berchtesgadener den Salzburgern den Wanderpokal überlassen.


Nach heftigen Regenfällen in der Nacht und auch noch am Vormittag gingen die 52 Golfer glücklicherweise erst in Salzburg auf die Runde. Die Berchtesgadener konnten es nicht glauben, aber in Salzburg war es trocken und teilweise gab es sogar blauen Himmel.

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Die Salzburger hatten auf den ersten neun Löchern natürlich Heimvorteil. Auf dem bestens gepflegten Platz wurde um jeden Punkt gekämpft. Selbst der Ehrenpräsident des GC Salzburg-Kleßheim, Hans-Peter Porsche, ließ es sich nicht nehmen, am Turnier teilzunehmen. Erfahrungsgemäß nützten die Salzburger ihren Platz, um wertvolle Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln. Dies war auch heuer nicht anders. Obwohl die Berchtesgadener eine gute Aufstellung hatten, konnten sie in Salzburg nicht richtig punkten.

Nach dem trockenen Spiel in Salzburg ging es in das wolkenverhangene Berchtesgaden, wo man aber schließlich doch noch einen Spieltag ohne Nässe absolvieren konnte. Die Berchtesgadener hofften, nun wertvolle Punkte aufzuholen, um den Wanderpokal behalten zu können. Ob ihnen dies gelungen war, war bis zur Siegerehrung nicht sicher.

Nach einem bayerischen Buffet ging es zur Siegerehrung, die mit Spannung von beiden Seiten erwartet wurde. Präsident Harry Schuster bat den Ehrenpräsidenten Hans-Peter Porsche aufs Parkett. Beide hielten launige, unterhaltsame Ansprachen. Rudi Mayerhofer und Norbert Fegg verlasen dann die Ergebnisse.

Die Salzburger hatten nicht nur zu Hause, sondern auch in Berchtesgaden sehr erfolgreich gepunktet. Wie in den Jahren zuvor, wurden die jeweils besten zehn Nettoergebnisse gewertet. Berchtesgaden erreichte insgesamt 310 Punkte und Salzburg gewann mit deutlichem Vorsprung und erreichte insgesamt 322 Punkte. Hans-Peter Porsche nahm den Wanderpokal mit sichtlicher Freude entgegen. »Heute haben wir die Berchtesgadener richtig schubladiert«, war sein nicht ganz ernst gemeinter Kommentar. Die einzelnen Gruppensieger wurden mit Glasvasen geehrt. fb