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DESG-Schatzmeister entschuldigt sich bei Pechstein

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Claudia Pechstein
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Angesäuert: Eisschnellläuferin: Claudia Pechstein. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa Foto: dpa

Berlin (dpa) - Dieter Wallisch, der Schatzmeister der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft, hat sich bei Claudia Pechstein für den Brandbrief des Bundestrainers Erik Bouwman vor der WM in Hamar entschuldigt.


Das bestätigte Wallisch der Deutschen Presse-Agentur, nachdem sich Pechstein via Facebook-Eintrag bei ihm bedankt hatte. »Über ihre übertriebene Freundlichkeit könnten alle im deutschen Team kotzen. Sie trägt eine Maske mit einer boshaften doppelten Agenda«, hatte Bouwman in seinem Schreiben erklärt.

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»Der Brief von Erik Bouwman war schon eine Überraschung für mich, und ich muss sagen: Mir langt es langsam«, erklärte Wallisch, der nach dem Rücktritt von Präsidentin Stefanie Teeuwen neben Vizepräsident Uwe Rietzke dem Rumpfpräsidium der DESG angehört. Zur Kritik des Bundestrainers an der Entwicklung des Verbandes, der moniert hatte, dass Deutschland im Eisschnelllauf nur noch ein »Entwicklungsland« sei, sagte Wallisch: »Ich bin erst seit einem Jahr in der Verantwortung. Was davor passiert ist, kann ich nicht mehr beeinflussen.«

Pechstein teilte am Dienstag mit, manche Dinge seien »am besten mit Galgenhumor zu ertragen. Ich frage mich, was einen Mann, mit dem ich bislang so gut wie nichts zu tun hatte, antreibt, Lügen über mich in die Welt zu setzen?«. Zudem griff sie erneut Sportdirektor Matthias Kulik an und schrieb: »Herr Kulik, warum sanktionieren Sie dieses unsportliche Verhalten Bouwmans nicht?«

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