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Deutscher Kader für Biathlon-WM in Antholz steht: Fünf Damen und sechs Herren

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Biathlon: DSV-Kader für WM in Antholz steht: Fünf Damen und sechs Herren
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Benedikt Doll, Johannes Kühn und Philipp Nawrath (von links) sind im deutschen WM-Team für die Biathlon-WM Mitte Februar in Antholz. Im Bild stehen die deutschen Männer beim Weltcup in der Ruhpoldinger Chiemgau Arena am Schießstand. (Foto: Matthias Balk/dpa)

Insgesamt elf deutsche Skijäger werden bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2020 in Antholz ab dem 13. Februar um Medaillen für Deutschland kämpfen. Mit Olympiasieger Arnd Peifer und Verfolgungsweltmeisterin Denise Herrmann an der Spitze wurden fünf Damen und sechs Herren nominiert. Zwei bekannte Namen sind jedoch nicht dabei.


Erik Lesser hat es auch ohne Norm ins WM-Team geschafft, die mit der Staffel zweimalige Weltmeisterin Franziksa Hildebrand dagegen schaffte es dieses Jahr nicht zu den Titelkämpfen in Südtirol. Der Deutsche Skiverband gab die Nominierungen heute Vormittag bekannt.

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Das DSV-Aufgebot für die Biathlon-WM

Fünf Damen wurden nominiert:

  • Denise Herrmann (WSV Erzgebirge Oberwiesenthal)
  • Janina Hettich (SC Schönwald)
  • Vanessa Hinz (SC Schliersee)
  • Karolin Horchler (WSV Clausthal-Zellerfeld)
  • Franziska Preuß (SC Haag)

Sechs Herren sind im WM-Team:

  • Benedikt Doll (SZ Breitnau)
  • Philipp Horn (SV Eintracht Frankenhain)
  • Johannes Kühn (WSV Reit im Winkl)
  • Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain)
  • Philipp Nawrath (SK Nesselwang)
  • Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld)

Auch ohne erfüllte WM-Norm und mit zuletzt schwacher Laufform ist Erik Lesser bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Antholz dabei. Der 31-Jährige, seit 2013 bei jedem Großereignis im Team, hatte im letzten Rennen vor der WM mit Rang 14 im Massenstart von Pokljuka die halbe Norm erfüllt – es war sein mit Abstand bestes Saisonresultat. Wahrscheinlich wird der zweimalige Weltmeister aber nur einen Einsatz in der Single-Mixed-Staffel erhalten.

Lesser, seit Jahren etatmäßiger Staffel-Startläufer, plagte sich lange mit hartnäckigen Rückenproblemen, die ihn sowohl beim Laufen als auch beim Schießen beeinträchtigen. Zudem hatte er in der Sommervorbereitung einen Schlüsselbeinbruch erlitten. Erkrankt musste der Olympia-Zweite im Einzel von 2014 und Verfolgungsweltmeister von 2015 am 28. Dezember auch auf den gemeinsamen Start mit Laura Dahlmeier bei der World Team Challenge auf Schalke verzichten.

Angeführt wird das deutsche Team von Olympiasieger und Weltmeister Arnd Peiffer und Ex-Weltmeister Benedikt Doll, auch Johannes Kühn, Philipp Horn und Philipp Nawrath hatten mit guten Ergebnissen in der Saison überzeugt. Für den fünfmaligen Antholz-Sieger Simon Schempp hingegen kam wegen Formschwäche schon zu Jahresbeginn das WM-Aus.

Bei den Damen hatten in Verfolgungsweltmeisterin Denise Herrmann, Franziska Preuß und Vanessa Hinz nur drei Skijägerinnen die verbandsinternen Kriterien erfüllt. Auch ohne WM-Norm wurden Janina Hettich und Karolin Horchler nominiert. Zum einen haben die deutschen Damen im WM-Sprint fünf Startplätze und auch die Staffel muss mit einer vierten Skijägerin aufgefüllt werden. Erstmals seit einigen Jahren fehlt Franziska Hildebrand. Die 32-Jährige kam in dieser Saison überhaupt nicht in Form.

red/dpa

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