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Deutscher Nachwuchs mischt gut mit

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Sie hielt bei der Junioren-WM in Obertilliach im Einzellauf und im Sprint gut mit: Johanna Puff vom Stützpunkt Ruhpolding. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Das erste Gold gab's schon in den Einzelläufen – nun haben die deutschen Biathleten bei den Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften in Obertilliach nachgelegt: Im Sprint der weiblichen Jugend erkämpfte sich Selina Grotian (SC Mittenwald) Bronze. Bei der männlichen Jugend war Rang elf das beste Ergebnis.


In den Einzelläufen hatte sich Philipp Lipowitz (DAV Ulm) den Titel bei den Junioren geholt. Ansonsten hatte es auf der längsten Wettkampfstrecke noch kaum Spitzenplatzierungen, dafür aber durchaus passable Leistungen gegeben.

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Im Einzellauf der weiblichen Jugend hatte sich Johanna Puff (SC Bayrischzell/Stützpunkt Ruhpolding) mit 3:20,3 Minuten Rückstand (4 Fehler) über 10 km als zweitbeste Deutsche mit Rang 15 gut präsentiert. Nur Selina Grotian (SC Mittenwald/+ 2:41,9/5) als Elfte war beim Sieg von Jeanne Richard (Frankreich/32:18,8/2) noch besser. Die weiteren Platzierungen: 38. Nathalie Horstmann, WSC Ruhla + 5:48,9/4; 51. Lea Zimmermann, SC Partenkirchen + 7:04,6/6.

Im Sprint über 6 Kilometer überzeugte Selina Grotian mit fehlerfreiem Schießen. Sie lag nach dem zweiten Schießen zunächst »nur« auf dem 5. Platz, doch mit einer starken Schlussrunde lief sie noch auf den 3. Rang vor.

Gold sicherte sich die Einzellauf-Zweite Lena Repinc in 17:04,9 Minuten (1 Fehler) vor Linda Zingerle (+ 5,2/1) aus Italien. Zingerle war als Titelverteidigerin an den Start gegangen. Ein Fehler im zweiten Anschlag kostete Johanna Puff den möglichen Spitzenplatz. Dennoch hielt sich die 18-Jährige (+ 1:03,7/1) gut und wurde mit Rang 22 die drittbeste Deutsche hinter Nathalie Horstmann (+ 37,6/1). Diese überzeugte mit Platz 7. Lea Zimmermann (+ 1:25,3/2) hatte nach ihren Schießfehlern keine Chance mehr auf einen Spitzenplatz, war als 26. aber noch im Vorderfeld der 100 Teilnehmerinnen dabei.

Bei der männlichen Jugend gab es im Einzellauf (12,5 km) hinter Sieger Denis Irodow aus Russland (36:35,6/2) einen harten Zweikampf um Silber. Diesen entschied letztlich Edgar Geny (Frankreich/+ 32,4/3) knapp vor dem Österreicher Leon Kienesberger (+ 32,7/2) zu seinen Gunsten. Als Fünfter überzeugte hier Benjamin Menz (SVM Tambach-Dietharz/+ 55,6/3). Die weiteren Ergebnisse: 16. Franz Schaser, SV Hermsdorf + 2:07,9/4; 39. Moritz Seeber, SWV Goldlauter + 4:12,4/5; 54. Arved Kühnisch, SC Hochvogel München + 5:44,7/7.

Im Sprint (7,5 km) holte sich Irodow gleich seine zweite Goldmedaille. Der 18-jährige Russe verwies Fabio Piller Cottrer (Italien/+ 21,1/0) und Jan Gunka (Tschechien/+ 27,9/1) auf die weiteren Plätze.

Bester Deutscher im Feld der 112 Teilnehmer wurde Moritz Seeber (+ 1:16,6/2) auf dem 11. Platz. Seine Teamkollegen leisteten sich am Schießstand zu viele Fehler. Die Ergebnisse: 14. Franz Schaser + 1:21,6/3; 21. Benjamin Menz + 1:33,7/3; 32. Arved Kühnisch + 2:07,7/4.

Die Sprints der Juniorinnen und Junioren finden erst am heutigen Dienstag statt. Und dabei will Lipowitz gleich an seinen Erfolg aus dem Einzellauf (15 km) anknüpfen: Da hatte der 21-Jährige sich in 38:37,1 Minuten – bei einem Schießfehler – an die Spitze gesetzt. Silber holte sich Alex Cisar (Slowenien/+ 11,0/1) vor Emilien Claude (Frankreich/+ 37,9/2).

Danilo Riethmüller (WSV Clausthal-Zellerfeld) – Verfolgungs-Weltmeister 2020 – kam auf Platz 15 (+ 2:21,6/3). Gut hielt sich im Feld der knapp 100 Sportler auch Lucas Lechner vom SC Ruhpolding (+ 3:43,4/3), der sich den 27. Platz erkämpfte. Hinzu kam: 47. Darius Lodl, SV Hermsdorf + 4:17,9/4.

Bei den Juniorinnen (12,5 km) gewann Camille Bened aus Frankreich (35:01,4/0) vor Henrieta Horvatova (Slowakei/+ 1:25,4/1) sowie Beatrice Trabucchi (Italien/+ 1:34,3/1). Beste des deutschen Quartetts, das sich zu viele Schießfehler leistete, war Lisa Spark vom SC Traunstein (+ 4:35,0/4) auf Rang 30. Ihre Kollegin aus dem Stützpunkt Ruhpolding, Franziska Pfnür (SK Ramsau/+ 6:02,8/5) folgte auf dem 46 Platz. Die Zwillinge Sabrina (+ 6:41,1/5) und Mareike Braun (beide DAV Ulm/+ 9:31,3/8) belegten im Einzel die Ränge 52 und 71. Für sie und ihre Teamkolleginnen geht es am heutigen Dienstag ab 11 Uhr im Sprint über 7,5 km zur Sache, für die Junioren ab 14.15 Uhr auf die 10-km-Strecke. who

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