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Deutschlands stärkste Männer in Waging

Waging am See - Beim 9. Strandkurhaus-Cup im »Strongman«.-Wettbewerb in Waging am See am Sonntag, 5. August, ab 14.00 Uhr treten die zwölf stärksten Männer aus ganz Deutschland gegeneinander an. Diese hatten sich in vier Wettkämpfen für die deutsche Meisterschaft in Waging qualifizieren müssen. Der Wettstreit findet auf dem Parkplatz beim Kurhaus statt. Als Vorprogramm spielen ab 13.30 Uhr die »Mustard Tubes«.

Unter dem Dutzend der stärksten Männer Deutschlands hat sich auch Andreas Starzer aus Teisendorf souverän wieder qualifiziert. Sein Ziel ist dieses Jahr ein Platz auf dem Treppchen. Letztes Jahr war der Lokalmatador in der offenen Klasse auf dem 6. Platz gelandet. Zuvor war er in der »niedrigeren« Gewichtsklasse bis 105 Kilo mehrfach deutscher Meister geworden. Mit dabei sind auch zwei Niederbayern: Andreas Altmann und Robert Heinrich. Die restlichen Schwerathleten kommen aus Nord- und Ostdeutschland.

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Es müssen in den beiden Gewichtsklassen - unter und über 105 Kilo - sieben Disziplinen bewältigt werden. Die erste besteht darin, ein Fass (100 Kilo), eine Kurzhantel (65 Kilo) und zwei Baumstämme (120 beziehungsweise 140 Kilo) zu stemmen (»Über-Kopf-Medley«). Die zweite Disziplin verlangt, dass man im Sitzen ein Wohnmobil mit einem Seil zu sich her zieht (»Hand-over-Hand«). Zum dritten müssen Traktorreifen, 375 Kilo schwer, sechs Mal gewendet werden (»Wheel Flop«), zum vierten ist ein 125 Kilo schweres Gestell über den Kopf zu drücken, so oft wie möglich (»Viking Press«). Die fünfte Herausforderung besteht darin, ein viereckiges Holzgestell, 300 Kilo schwer, 25 Meter weit zu schleppen (»Frame«). Sechstens müssen verschiedene Gegenstände auf einen Lastwagen geladen werden (»Loading«). Und siebtens schließlich muss ein Auto, das auf einem Gestell steht, so oft es geht, hochgehoben werden (»Kreuzheben«).

Wer also diese sieben Disziplinen, die sich etwa über drei Stunden hinziehen dürften, am besten schafft, hat den »Strongman«-Titel gewonnen. Die Teilnehmer sind alle keine Profis, sondern Amateure, die aber schon vier bis sechs Mal pro Woche trainieren müssen, wie Organisator Thomas Lechner sagt. Es bedürfe einiger Jahre Training, bis man in dieser Liga mitspielen könne: »Wenn einer neu ins Studio geht, dann kann er das noch nicht.« Die Teilnehmer kommen zum Beispiel aus Sportarten wie American Football oder Gewichtheben. he