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Devisen: Euro fällt nach Elf-Monatshoch leicht zurück

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat sich am Montag etwas von seinem höchsten Stand seit etwa elf Monaten entfernt. Nachdem die Gemeinschaftswährung mit bis zu 1,3403 US-Dollar auf den höchsten Stand seit Ende Februar 2012 gestiegen war, kostete sie gegen Mittag noch 1,3370 Dollar. Das war aber immer noch mehr als am Freitagabend. Ein Dollar war zuletzt 0,7480 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,3274 (Donnerstag: 1,3113) Dollar festgesetzt.


Der Kurs des Euro zeigt in den letzten Wochen klar nach oben. Allein in der vergangenen Handelswoche hatte er zum amerikanischen Dollar rund drei Cent an Wert gewonnen. Wichtigster Grund ist die seit Wochen zu beobachtende Entspannung in der Schuldenkrise. Vor allem an den Anleihemärkten krisengeschwächter Euroländer wie Spanien und Italien hat sich die Lage massiv entspannt. Zu Wochenbeginn meldete die Zentralbank Spaniens den vierten Rückgang von Bankausleihungen spanischer Kreditinstitute bei der EZB. Allerdings liegt das Niveau immer noch auf sehr hohem Niveau.

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Unterstützung hatte der Euro zuletzt auch von der Geldpolitik erhalten. In der vergangenen Woche hatte sich die Neigung der EZB zu einer abermaligen Zinssenkung klar abgeschwächt. EZB-Chefvolkswirt Peter Praet bekräftigte am Montag die abwartende Haltung der Notenbank. In den vergangenen Wochen hatte es Spekulationen gegeben, dass die EZB das Leitzinsniveau ein weiteres Mal reduzieren könnte.