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Devisen: Euro holt im New Yorker Handel wieder leicht auf

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat am Freitag im New Yorker Handel wieder etwas aufgeholt, nachdem er zuvor einen Teil seiner kräftigen Gewinne seit Wochenbeginn abgegeben hatte. Zuletzt notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,2525 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2507 (Donnerstag: 1,2552) Dollar fest.

Anschließend hatte es weitere Hinweise gegeben, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bald am europäischen Anleihenmarkt eingreifen wird. Gerüchten zufolge erörtert die Notenbank derzeit für mögliche Anleihenkäufe eine Zielspanne statt einer Renditegrenze. Außerdem wurden in den USA wieder Spekulationen befeuert, dass die US-Notenbank Fed doch noch ein weiteres Anleihenkaufprogramm (QE3) auflegen könnte. Beides hatte den Euro gestützt.

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US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte in einem am Freitag bekannt gewordenen und auf den vergangenen Mittwoch datierten Brief die Spekulationen über mögliche konjunkturstabilisierende Maßnahmen wieder angeheizt. In dem an den republikanischen Abgeordneten im US-Repräsentantenhaus, Darrell Issa, gerichteten Schreiben redet Bernanke von "weiterem Raum für Konjunkturmaßnahmen", um die Erholung der Wirtschaft zu stärken. Die Fed werde vor möglichen Schritten aber die weiteren Konjunkturdaten genau im Auge behalten.

Im Tagesverlauf hatten die Sorgen um den Fortgang der europäischen Schuldenkrise den Euro noch unter Druck gesetzt.