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Devisen: Euro kann von Athen-Abstimmung nicht profitieren

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat sich am Donnerstag nicht von seinen Verlusten vom Mittwoch erholen können. Selbst die Verabschiedung eines neuen Sparpakets in Griechenland - Voraussetzung für weitere Hilfsgelder und das finanzielle Überleben Athens - konnte die Gemeinschaftswährung nicht beflügeln. Am Donnerstagmorgen kostete ein Euro 1,2760 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am späten Vorabend. Ein Dollar war zuletzt 0,7838 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,2746 (Dienstag: 1,2800) Dollar festgesetzt.


Nach einer positiven Reaktion auf den Wahlsieg von US-Präsident Barack Obama hat sich die Stimmung an den Finanzmärkten seit Mittwochmittag massiv eingetrübt. Marktbeobachter verweisen zum einen auf Ernüchterung, da die USA vor immensen haushaltspolitischen Herausforderungen stehen. Zudem rückt die Euro-Schuldenkrise wieder verstärkt in den Fokus der Anleger. Ausschlaggebend sind die sehr schwache Wirtschaftsentwicklung bei großen fiskalischen Problemen in vielen Euroländern.

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