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Devisen: Euro kaum erholt von Kursrutsch - Italien versteigert Anleihen

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat sich am Mittwoch nur geringfügig von seinem Kursrutsch seit Wochenbeginn erholt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3070 US-Dollar und damit etwas mehr als im asiatischen Handel. Dennoch rangiert der Euro derzeit in der Nähe seines Jahrestiefs. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3077 (Montag: 1,3304) Dollar festgesetzt.


Seit Montag leidet der Euro stark unter dem Wahlpatt in Italien. In der Spitze betrugen die Verluste drei US-Cent. Der drittgrößten Euro-Volkswirtschaft steht eine schwierige Regierungsbildung mit der Gefahr einer längeren politischen Lähmung bevor. In diesem unwägbaren Umfeld tritt Italien bereits zum dritten Mal in der laufenden Woche an die Investoren heran. Das Land wird versuchen, mit zwei langlaufenden Staatsanleihen insgesamt 6,5 Milliarden Euro einzusammeln. Die Emission gilt als Lackmustest für das Anlegervertrauen.

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