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Devisen: Euro steigt über 1,30 US-Dollar - EZB im Fokus

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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat am Donnerstag fest tendiert und die Marke von 1,30 US-Dollar überwunden. Am Devisenmarkt sind alle Augen auf die Europäische Zentralbank (EZB) gerichtet. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3013 Dollar, nachdem sie mit 1,2965 Dollar in den Handelstag gestartet war.


Die Währungshüter der EZB werden ihr Statement am Nachmittag abgeben, die Spekulationen auf eine rhetorische Andeutung weiterer Zinsschritte hatten zuletzt zugenommen. Dass die EZB bereits heute die Zinsen senkt, erwartet jedoch kaum ein Analyst. "Der Euro könnte davon profitieren, dass vorhandene Zinssenkungserwartungen durch die EZB nicht erfüllt werden", kommentierte Experte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen.

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Unterstützung für den Euro lieferte am Vormittag bereits eine gelungene Auktion spanischer Staatsanleihen. Das Krisenland konnte sich mit 5,03 Milliarden Euro etwas mehr Geld bei Investoren besorgen als anvisiert. Zudem waren die Zinsen rückläufig. Etwas unter Druck geriet die Gemeinschaftswährung am Mittag nach unerwartet schwachen Daten aus Deutschland. Die Industrieaufträge gingen im Januar überraschend zurück.