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Devisen: Euro unter 1,29 Dollar gefallen - Unsicherheit um Griechenland hält an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EURUS.FX1> ist am Freitag angesichts der Unsicherheit um Griechenland weiter unter Druck geraten. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,2888 US-Dollar gehandelt. Im asiatischen Handel hatte der Euro noch 1,2951 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,2975 (Mittwoch: 1,2993) Dollar festgesetzt.

Anhaltende Zweifel an der Fortsetzung der Griechenland-Hilfe lasten auf dem Euro, wie die Commerzbank in einem Kommentar schreibt. Auch wenn das Parlament in Athen gestern ein weiteres Privatisierungsgesetz verabschiedet hat, zeige das Abstimmungsergebnis doch, dass die Mehrheit der Koalitionsregierung bröckele. "Wie angesichts dieser Entwicklung in den Geberländern die nötige Aufstockung der Griechenland-Hilfe politisch durchsetzbar sein soll, bleibt weiterhin offen."

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Am frühen Nachmittag stehen Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt im Fokus. Angesichts der US-Präsidentschaftswahlen in der kommenden Woche kommt den Daten ein besonderes Gewicht zu. Vorlaufende Indikatoren signalisieren einen recht robusten Bericht.