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Dicke Jäger unter Wasser

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Dicke Jäger unter Wasser
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Die Kegelrobbendame Wilhelmine freut sich immer über eine Hering-Spende von Touristen. Foto: Carsten Rehder/dpa Foto: dpa

Große Augen, ein flehender Blick: So wie Wilhelmine aus dem Wasser guckt, möchte man ihr am liebsten sofort einen Fisch zuwerfen.


In einem Hafen auf der Insel Sylt wird die Kegelrobbe regelmäßig von Urlaubern gefüttert. Teilweise gibt es sogar Hering von den umliegenden Fischbuden. Doch auch ohne die Urlauber wäre Wilhelmine nicht hilflos.

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Denn unter Wasser wird sie zur Jägerin. Kegelrobben sind sehr wendig und schnell. In der Stunde schaffen sie eine Strecke von mehr als 30 Kilometern. Luft holen müssen sie dabei nur selten. Die Tiere können etwa eine halbe Stunde unter Wasser bleiben.

Kegelrobben mögen es eher kalt. In nördlichen Gewässern fühlen sie sich daher besonders wohl. Früher wurden die Raubtiere übrigens von den Menschen gejagt. Tierschützer haben es aber geschafft, dass es heute wieder mehr Kegelrobben bei uns gibt.