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Dokumentation

Die Aussagen Winterkorns im U-Ausschuss

Berlin (dpa) - Der frühere VW-Konzernchef Martin Winterkorn hat im Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestages ausgesagt. Eine Dokumentation seiner wichtigsten Äußerungen:

«Lassen Sie mich (...) meine tiefe Bestürzung darüber zum Ausdruck bringen, dass wir Millionen unserer Kunden enttäuscht haben. Das belastet mich, der ich mein ganzes Berufsleben dem Streben nach allerhöchster Produktqualität gewidmet habe, ganz besonders. Ich bitte dafür erneut in aller Form um Entschuldigung.»

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«Als Vorstandsvorsitzender habe ich die politische Verantwortung übernommen und bin zurückgetreten. Glauben Sie mir, dieser Schritt war der schwerste meines Lebens.»

«Dass ein Einsatz verbotener Software ausgerechnet in unseren Motoren passiert, muss in Ihren Ohren wie Hohn klingen. Das geht mir genauso.»

«Es ist nicht zu verstehen, warum ich nicht frühzeitig und eindeutig über die Messprobleme aufgeklärt worden bin. Natürlich frage ich mich, ob ich einzelne Signale überhört oder falsch gedeutet habe.»

An den Ausschussvorsitzenden Herbert Behrens (Linke) gerichtet: «Sie stellen nun zurecht viele Fragen. Wie konnte so etwas passieren? Und, die Kardinalfrage: Wer ist dafür verantwortlich?»

Auf Behrens' Frage, wann Winterkorn erstmals vom Einsatz einer Täuschungssoftware («defeatdevice») erfahren habe: «Sicher nicht vor September 2015. (...) Ich bin ja kein Software-Ingenieur.» «Ich muss akzeptieren, dass mein Name verbunden ist mit der sogenannten Diesel-Affäre. Vieles, was ich mit Kollegen und Mitarbeitern geleistet habe und auf das ich durchaus stolz bin, verblasst daneben. Damit umzugehen, muss ich und muss auch meine Familie noch lernen.»