weather-image
29°

Die belgischen Atomkraftwerke im Überblick

0.0
0.0
Kernkraftwerk Doel in Belgien
Bildtext einblenden
Die Kühltürme des Atomkraftwerks Doel bei Antwerpen. Foto: Oliver Berg Foto: dpa

Brüssel (dpa) - Belgien hat sieben Atomreaktoren an zwei Standorten. Insgesamt trugen sie 2015 nach Zahlen der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA mehr als 37 Prozent zur belgischen Stromerzeugung bei.


Zahlen und Fakten:

Anzeige

Doel

Am Standort Doel bei Antwerpen, etwa 140 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, stehen vier Druckwasserreaktoren. Die baugleichen Anlagen Doel 1 und Doel 2 leisten 433 Megawatt und gingen 1975 ans Netz. Es folgten 1982 der Reaktor Doel 3 mit 1006 Megawatt und 1985 der Reaktor Doel 4 mit 1033 Megawatt Leistung. Die Laufzeit von Doel 1 und 2 wurde von 40 auf 50 Jahre (bis 2025) verlängert. Der Standort beschäftigte zuletzt rund 963 Mitarbeiter.

Tihange

Am Standort Tihange bei Lüttich, rund 65 Kilometer südwestlich von Aachen, stehen drei Druckwasserreaktoren. Die Anlage Tihange 1 leistet 962 Megawatt und ging als erste 1975 ans Netz. Es folgten 1983 der Reaktor Tihange 2 mit 1008 Megawatt und 1985 der Reaktor Tihange 3 mit 1038 Megawatt Leistung. Zusammen können die Kraftwerke jährlich etwa ebenso viel Strom produzieren wie die in Doel. Die Laufzeit von Tihange 1 wurde um zehn Jahre bis 2025 verlängert. Am Standort Tihange waren zuletzt rund 1074 Mitarbeiter beschäftigt.

IAEA zu Stromerzeugung in Belgien

Engie Electrabel zum Standort Doel

Engie Electrabel zum Standort Tihange