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Die Damen retten die Keglerehre

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Die Damen des Sportkegelclubs Bischofswiesen strahlten nach ihrem Sieg gegen Wacker Burghausen um die Wette. Foto: privat

Bischofswiesen – (SKCB) Die drei Sportkeglermannschaften des SKC Bischofswiesen blicken auf ein durchwachsenes Wochenende zurück. Denn nur die Damen gewannen, während die erste Mannschaft wiederum verlor und die Zweite zu Hause unentschieden spielte.


Die Damenmannschaft der Bischofswieser Sportkegler besiegte auf der Heimbahn im Rahmen der Bezirksliga Chiemgau die Zweite des SV Wacker Burghausen sicher mit 5:1 Punkten und glich damit ihr Punktekonto aus dem verlorenen Match in Winhöring aus. 1913:1790 Holz für Bischofswiesen lautete das Ergebnis.

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Dabei erzielten Elke Becker 477 (-16), Christa Hochreiter 450 (+13), Michaela Hochreiter 491 (+71) und Emilia Steiger 495 (+45) die nötigen Hölzer zum klaren Mannschaftssieg.

Als unterlegen erwiesen sich die Bezirksligakegler des SKC Bischofswiesen 1 bei ihrem Gastspiel in Marktl. Fünf Mannschaftspunkte des TSV Marktl standen drei der Bischofswieser gegenüber. Der Mannschaftskampf ging nach Hölzern mit 2977:3004 verloren. Damit rangiert Bischofswiesen 1 unter zehn Teams an der achten Stelle.

Die Einzelergebnisse des Sextetts lauteten: Manfred Pöpperl 490 (+2), Hans Zucker 487 (-5), Georg Moderegger 512 (+25), Max Hasholzner 452 (+27), Gerhard Gasslhuber 527 (-35), Stefan Nette 509 (-41).

Die zweite Herrenmannschaft hatte in der Kreisklasse A Gruppe 2 den SKC Fridolfing zu Gast und spielte 3:3 unentschieden. Dabei avancierte Herbert Peschik zum Matchwinner, weil er mit 536 Holz (+96) eine tolle Serie kegelte und als Einziger seinen Gegner übertraf. Josef Moderegger (474/-20), Daniel Duta (471/-4) und Florian Votz (507/-8) komplettierten das Mannschaftsergebnis zu einem 1986:1922-Erfolg, der das Team in der Tabelle an der vierten Stelle sieht.

Nach dem alten Punktesystem hätte Bischofswiesen zwei Punkte geschrieben, weil die Mannschaft mehr Hölzer als der Gegner aufwies. Doch in den Einzelduellen waren die Gäste dreimal besser als die Bischofswieser und schrieben so drei Teampunkte. Herbert Peschik bekam einen Punkt. Weil aber das Mannschaftsergebnis der Gastgeber höher lag, kamen noch einmal zwei Zähler zum 3:3-Unentschieden hinzu.