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Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

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Deutschland - Kamerun
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Deutschlands Toni Kroos im Zweikampf mit Kameruns Stephane Mbia. Foto: Roland Weihrauch Foto: dpa

Mönchengladbach (dpa) - Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik:


Weidenfeller: Der Dortmunder vertrat Neuer gut. Reagierte glänzend beim Schuss von Moukandjo (38.), ebenso vor dem 0:1 von Eto'o. Bei den Gegentoren machtlos.

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Boateng: Beim Comeback als Rechtsverteidiger defensiv mit Mängeln. Stark nach vorne: Legte erst Özil auf (1.), dann Müller beim 1:1.

Mertesacker: Der Aushilfs-Kapitän konnte seine Abwehr nicht dicht halten. Kam zu spät gegen Eto'o beim 0:1. Gute Kopfballchance (4.).

Hummels: Der Dortmunder kämpft um seinen Platz im Abwehrzentrum. Kopfball- und zweilkampfstark, die Tore fielen nicht bei ihm.

Durm: Ohne Nervosität beim Länderspieldebüt. Empfahl sich als linker Verteidiger für ein WM-Ticket. Viel unterwegs. Mutiger Volleyschuss.

Khedira: Jede Spielminute tut ihm nach dem Kreuzbandriss gut. Anfangs sehr präsent, stürmte auch in den Strafraum (36.). Baute noch ab.

Kroos: Anfangs hart attackiert. Öffnete mit langen Bällen häufig das Spiel. Er konnte aber die schnellen Gegenstöße nicht verhindern.

Müller: Der beste Mann. Spielte Götze (11.) und Reus (49.) frei, wechselte dann in die Spitze: Köpfte das 1:1, leitete das 2:1 ein.

Özil: Der Spielmacher hatte das 1:0 auf dem Fuß - und verzog (1.). Auch danach misslang viel zu viel. Setzte aber Reus gut ein (34.).

Reus: Offensiv sporadisch gefährlich. Der schnelle Dortmunder prüfte Torwart Itandje mit links (34.), verzog zudem einmal knapp (49.).

Götze: Als »falsche Neun« keine Ideallösung. Starke Szene beim Pfostenschuss (11.), danach mit zu vielen Ballverkusten. Blieb blass.

Schürrle: Konnte sich als Joker empfehlen. Mit seinem Tempo ist er immer ein Gewinn. Mit seinem zwölften Länderspieltor ein Gewinner.

Podolski: Kam nach dem 0:1 für Özil. Aus Abseitsposition startete er links durch und legte Schürrle das 2:1 auf. Haute sich rein.

Kramer: Der Lokalmatador wurde bei der Einwechslung für Khedira gefeiert (72.). Steht hinten dran im defensiven Mittelfeld.

Höwedes: Mit dem Schalker zeigte Löw noch eine Alternative für hinten links. Löste Durm ab (84.). Seine Vielseitigkeit könnte ihm nutzen.