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Die deutsche Regierung fährt zu Besuch nach Israel

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Benjamin Netanjahu und Angela Merkel
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Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der Regierungschef von Israel, Benjamin Netanjahu, kennen sich schon lange. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa Foto: dpa

Es gibt eine Menge zu besprechen! Gerade wenn man sich gut kennt, ist das oft so. Deshalb ist es auch normal, dass Politiker in ein anderes Land fliegen, um dort mit ihren Kollegen zu reden. Dass sich aber ganze Regierungen verabreden, passiert eher selten. Es zeigt, dass zwei Länder viel miteinander zu tun haben.


Zu genau so einem Treffen ist Kanzlerin Angela Merkel mit anderen Mitgliedern der Regierung am Mittwoch ins Land Israel geflogen. Das liegt im Nahen Osten und ist ungefähr so groß wie das Bundesland Hessen.

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Zu Israel hat Deutschland besondere Beziehungen. So haben deutsche Regierungen zum Beispiel immer wieder gesagt, dass ihnen der Schutz von Israel sehr wichtig ist.

Das liegt an der Geschichte. Vor 85 Jahren kam in Deutschland Adolf Hitler an die Macht. Er ließ Menschen, die zur jüdischen Religion gehören, verfolgen und im Zweiten Weltkrieg Millionen Juden umbringen. Nach dem Krieg wurde dann in der Region Palästina der heutige Staat Israel gegründet. Die Mehrheit der Bewohner sind Juden.

Zum ersten Mal haben sich die Regierungen von Israel und Deutschland vor zehn Jahren getroffen. Solche Besuche finden abwechselnd in Deutschland und in Israel statt.

Aber zuletzt war die Stimmung zwischen beiden Regierungen manchmal etwas angespannt. Deshalb gab es fast drei Jahre Pause von solchen großen Treffen. Diesmal wollen die Politikerinnen und Politiker über sehr viele verschiedene Themen sprechen. Zum Beispiel auch darüber, wie man es organisieren kann, dass sich mehr Jugendliche aus beiden Ländern kennenlernen.