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Die eigene Website bekannt machen: So wirbt man richtig

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Das Erstellen einer Website gestaltet sich meist sehr zeitaufwendig, und selbst mit dem Live-Gang der Seite ist es noch lange nicht getan. Denn die Besucher müssen erst einmal ihren Weg auf die Seite finden. Hier kommt die Werbung ins Spiel. Nach der Erstellung der Homepage müssen Seitenbetreiber also Zeit und Geld in Werbung investieren, damit Besucher und potenzielle Kunden auf sie aufmerksam werden. Werbemöglichkeiten existieren in vielfältiger Ausprägung.


In Suchmaschinen gefunden werden

Im strengen Sinne ist es keine Werbung, dennoch können Suchmaschinen einen hohen Werbeeffekt haben. Wird eine Website nicht über Google, Bing und Co. gefunden, ist der einzige Weg, auf die Seite zu gelangen, die direkte Eingabe der korrekten Internetadresse. Deswegen ist es wichtig, seine Internetseite relevant zu gestalten, um mit den richtigen Suchbegriffen bei Google gefunden werden zu können. Google hat allgemeine Richtlinien veröffentlicht, die es Webseitenbetreiber erleichtern sollen, leicht in der Suchmaschine gefunden zu werden. Generell ist guter Inhalt das A und O, damit der Seitenbesucher sich gerne auf der Internetpräsenz aufhält. Aber auch eine gut durchdachte Seitenstruktur und sinnvoll benannte URLs sind Faktoren, die das Ranking einer Seite in den Suchergebnislisten beeinflussen. Eine weitere Möglichkeit sind bezahlte Online-Werbeanzeigen – bei Google heißen diese Google Adwords.

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Online-Werbemethoden

Suchmaschinen sind wichtig, aber alleine dort gefunden zu werden, reicht nicht aus. Es empfiehlt sich immer, seine Seite auch auf Branchenseiten und in Katalogen einzutragen, um auch dort von Suchenden unter bestimmten Schlagwörtern gefunden zu werden. Gute Anlaufstellen sind etwa stadtbranchenbuch.de, branchenbuchdeutschland.de und gelbeseiten.de. Für die Bekanntheit der Internetpräsenz ist außerdem ein großes Netzwerk von Vorteil. Dessen Aufbau beginnt bei Freunden, Bekannten und Kollegen, für die es oft ein Freundschaftsdienst ist, die Website auf ihren Social-Media-Kanälen zu verlinken. Eine Facebook-Seite für die eigene Internetpräsenz erhöht den Traffic, erfordert aber auch Pflege in Form von regelmäßigen Aktualisierungen. Freunde können dann dazu eingeladen werden, die Facebook-Seite mit einem "Gefällt mir" zu markieren. Vor allem, wer mit Gestaltung zu tun hat, kann sich für seine Website oder sein Unternehmen auch eine Instagram-Seite anlegen. Inzwischen werben rund eine Millionen Unternehmen bei Instagram, im März 2016 waren es noch rund 200.000. Wer eine informative Seite führt, kann deren Inhalte oft auch gut in Foren und themenrelevanten Blogs einbringen und so die Bekanntheit steigern. Kurzzeitig können auch Online-Gewinnspiele viele Besucher auf die eigene Seite locken.

Offline-Werbung immer noch relevant

Neben Online-Werbung sollte man aber auch die vielfältigen Möglichkeiten und das Potenzial der Offline-Werbung nicht unterschätzen. Klassische Methoden sind Anzeigen in Zeitschriften und Zeitungen, aber auch ungewöhnlichere Werbemittel wie Aufkleber sind effektiv und können leicht individuell online gestaltet werden. Wer das eigene Auto mit dem Firmenlogo beklebt, macht es zum wandelnden Werbeplakat, und auch auf Rechnungen, Flyern und Visitenkarten darf die Internetadresse nicht fehlen. Letztlich ist der Königsweg der Werbung ein gesunder Mix aus Online- und Offline-Werbemethoden. Redaktion: Marc Huber
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