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Die Fähre kommt nicht ans andere Ufer

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Rheinfähre
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An dieser Stelle fließt zu wenig Wasser im Rhein für die Fähre. Foto: Thomas Frey/dpa Foto: dpa

Stell dir vor, du stehst bis zu den Knien im Wasser - in einem Fluss. Ein Fährmann könnte hier mit seinem Schiff sicher nicht mehr fahren. Das Wasser wäre viel zu niedrig.


Genau so sieht es gerade an manchen Stellen am Rhein aus - dem längsten Fluss in Deutschland. Weil es seit vielen Monaten kaum geregnet hat, fließt dort viel weniger Wasser als sonst. Ein Mitarbeiter einer Fähren-Firma erzählt: »Ich bin 62 Jahre alt und am Rhein aufgewachsen - so ein Niedrigwasser habe ich noch nie erlebt.«

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Die Fähre in Niederheimbach im Bundesland Rheinland-Pfalz zum Beispiel kommt deshalb nicht mehr von einem ans andere Ufer. Das ist nicht nur ein Problem, weil nun viele Leute einen Umweg machen müssen. Die Firma dort muss auch noch einen Mitarbeiter entlassen, weil sie derzeit kein Geld mehr verdient. Nun hoffen alle, dass es wieder mehr regnet und der Rhein wieder gut gefüllt wird.