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Die Geschichte hinter den Sternsingern

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Sternsinger in Trier
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In den nächsten Tagen ziehen wieder viele Sternsinger von Tür zu Tür. Foto: Harald Tittel/dpa Foto: dpa

Es klingelt und plötzlich stehen die Sternsinger vor der Tür. In den nächsten Tagen ziehen Tausende Kinder in Deutschland von Haus zu Haus. Bereits am Freitag trafen sich viele Sternsinger in der Stadt Trier im Bundesland Rheinland-Pfalz.


Welche Geschichte steckt hinter dem Brauch?

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Bei den Sternsingern geht es um die Heiligen Drei Könige: Caspar, Melchior und Balthasar. Sie sollen vor etwa 2000 Jahren zu einem Stall in der Stadt Bethlehem gekommen sein. Dort war Jesus zur Welt gekommen. So steht es in der Bibel, dem Buch der Christen.

Was hat das alles mit den Sternsingern zu tun?

Die Sternsinger spielen den Zug zum Stall nach. Die Heiligen Drei Könige sollen einen besonders hellen Stern am Himmel gesehen haben. Dieser Stern führte sie nach Bethlehem. Dort überreichten sie dem Baby wertvolle Geschenke.

Was bedeuten die Zeichen, die die Sternsinger an die Türen schreiben?

Das ist ein Segen, der die Menschen im Haus schützen soll. In diesem Jahr lautet er: 20 * C + M + B + 18. Die Ziffern bilden zusammen das neue Jahr 2018. Die Buchstaben stehen für die lateinischen Worte Christus mansionem benedicat. Das heißt: Christus segne dieses Haus. Der Stern soll der Stern sein, dem die Könige folgten. Sogar die drei Kreuze haben einen Sinn. Sie stehen für den Segen «Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes».

Wofür sammeln die Sternsinger Geld und Süßigkeiten?

Das Geld soll armen Kindern in aller Welt helfen. Dieses Mal geht es um Kinder, die in ihren Heimatländern hart arbeiten müssen statt zur Schule zu gehen. In dem Land Indien in Asien sind davon beispielsweise viele Kinder betroffen. Die Süßigkeiten dürfen sich die Sternsinger aber in die eigenen Taschen stecken.