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Die Kernaussagen aus der Rede von US-Vizepräsident Pence

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US-Vizepräsident Pence
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US-Vizepräsident Mike Pence bei seiner Rede während der Münchner Sicherheitskonferenz. Foto: Sven Hoppe Foto: dpa

München (dpa) - Die USA wollen auch unter Präsident Donald Trump zu ihrer Verantwortung für das transatlantische Nato-Bündnis stehen. Dies hat US-Vizepräsident Mike Pence in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz klargemacht.


Die Deutsche Presse-Agentur dokumentiert die wichtigsten Aussagen zu den Kernthemen:

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NATO: »Das Versprechen von Präsident Trump lautet: Wir werden an der Seite Europas stehen, heute und jeden Tag, weil wir verbunden sind durch dieselben hohen Ideale Freiheit, Demokratie, Recht und Rechtsstaatlichkeit. Wir haben eine gemeinsame Vergangenheit und werden eine gemeinsame Zukunft haben. (...) Die USA wollen eine Freundschaft mit Europa und mit allen Nationen, die geblutet haben für unser Bündnis.«

»Das Versprechen, die Last unserer Verteidigung zu teilen, wurde zu lange von zu vielen nicht erfüllt, dadurch bröckelt die Grundlage unserer Allianz. Wenn auch nur ein Verbündeter seinen Teil nicht leistet, untergräbt er alle unsere Fähigkeit, sich gegenseitig zu helfen. (...) Der Präsident der Vereinigten Staaten erwartet von unseren Verbündeten, ihr Wort zu halten, diese Verpflichtung zu erfüllen, und für die meisten bedeutet dies, dass die Zeit gekommen ist, mehr zu tun. Diese Verantwortung müssen wir gemeinsam tragen, denn die Gefahren, mit denen wir konfrontiert sind, wachsen und verändern sich alltäglich.«

RUSSLAND/UKRAINE: »Im Hinblick auf die Ukraine werden wir Russland zur Rechenschaft ziehen und verlangen, dass sie das Minsk-Abkommen einlösen, beginnend mit der Deeskalation der Gewalt in der östlichen Ukraine. Wisst das: Die Vereinigten Staaten werden auch weiterhin Russland zur Rechenschaft ziehen, auch wenn wir nach neuen Gemeinsamkeiten suchen, die, wie Sie wissen und wie Präsident Trump glaubt, auch gefunden werden können.«

IRAN: »Die Vereinigten Staaten werden sich voll und ganz dafür einsetzen, dass der Iran keine Atomwaffen erhält und in der Lage ist, unsere Länder zu bedrohen oder unsere Partner in der Region, insbesondere Israel.«

TERORRISMUS: »Radikale islamistische Terroristen haben im Nahen Osten sichere Häfen und gesicherte Ressourcen gefunden, die es ihnen ermöglichen, Anschläge in Europa durchzuführen und in den USA zu planen. (...) Wie Präsident Trump bereits klar gemacht hat, werden die USA nicht ruhen, um diese Feinde zu zerstören, insbesondere den Islamischen Staat und sein sogenanntes Kalifat, und auf den Aschehaufen der Geschichte abzuladen, wo sie hingehören.«

Münchner Sicherheitskonferenz