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Die Leseratten werden weniger

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Pisa-Studie
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In der Pisa-Studie werden die Leistungen in den Fächern Lesen, Mathe und Naturwissenschaften gemessen. Foto: Wolfgang Kumm/dpa Foto: dpa

Wie gut klappt das eigentlich mit dem Lernen in deutschen Schulen? Sind wir besser als andere Länder oder etwa schlechter? Fachleute untersuchen das regelmäßig für die Fächer Lesen, Mathe und Naturwissenschaften.


Das wird Pisa-Studie genannt und ist inzwischen berühmt. Denn die Studie gilt als eine Art Zeugnis für die Bildung. Wenn die Noten dann nicht so toll sind, gibt es oft reichlich Aufregung. Deutschland ist eines von 79 Ländern in denen gemessen wird. Tausende Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 Jahren nehmen dafür an Tests teil.

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Aber was ist denn nun diesmal dabei herausgekommen? Tatsächlich schnitt Deutschland etwas besser ab als die meisten anderen Länder. Im Vergleich zu früheren Tests aber verschlechterte sich die Leistung. Die deutsche Bildungsministerin ist deshalb unzufrieden. »Mittelmaß kann nicht unser Anspruch sein«, sagte sie am Dienstag. Ein anderer Politiker sagte aber, im Vergleich stehe Deutschland trotzdem gut da.

Besonders genau haben sich die Forscherinnen und Forscher diesmal das Lesen angeschaut. Dabei schnitten Mädchen viel besser ab als Jungen. Das ist auch in anderen Ländern so. In Mathe sind die Jungen vorne. In Naturwissenschaften sind die Leistungen in Deutschland gleich.

Gefragt wurde zudem nach dem Spaß am Lesen. Dabei wurde klar: Leseratten, die sehr gern in Bücher gucken, werden in Deutschland weniger. Jeder Zweite sagte: Ich lese nur, wenn ich lesen muss.