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Die Liga der Nationen

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Die Mannschaft
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In den nächsten Tagen haben die deutschen Fußballer zwei Spiele in der Nations League. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

In dieser Liga treten keine Vereine an. Die Nations League ist ein Wettbewerb für Nationalmannschaften aus Europa. Auch Deutschland ist dabei. Hier erfährst du, worum es dabei geht.


Die einen finden den neuen Wettbewerb sinnlos. Die anderen freuen sich auf spannende Fußballspiele. Sie alle reden von der Nations League (gesprochen: näischens liig). Auf Deutsch: Liga der Nationen. Auch Deutschland macht mit. In den nächsten Tagen stehen Spiele in den Niederlanden und in Frankreich an. Doch wie funktioniert das Ganze eigentlich?

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LIGEN: Für die Nations League werden die Nationalmannschaften aus Europa in vier Ligen von A bis D eingeteilt. Die besten Teams kommen in Liga A, die schlechtesten in Liga D. Deutschland ist in der ersten Liga gelandet, zusammen mit elf anderen Teams wie Frankreich und Spanien. In Liga D spielen Mannschaften wie Malta und Liechtenstein.

GRUPPEN: Innerhalb jeder Liga gibt es mehrere kleine Gruppen aus drei oder vier Mannschaften. In diesen Gruppen spielt jede Mannschaft zweimal gegeneinander. Die Gruppenersten in der Liga A dürfen bei einem Finalturnier mitmachen. Dort geht es um einen silbernen Pokal, der wie eine Flamme aussieht.

Es gibt aber auch etwas zu verlieren: Als Gruppendritter würde Deutschland aus der ersten Liga absteigen. Beim nächsten Mal in zwei Jahren müssten die Deutschen dann in Liga B antreten. In den niedrigeren Ligen ist es ähnlich geregelt: Die Gruppensieger steigen auf, die Gruppenletzten ab.

EUROPAMEISTERSCHAFT: Auch mit der Europameisterschaft hat die Nations League etwas zu tun. Wer bei der EM mitmachen will, muss sich in einem Extra-Turnier beweisen. Das bleibt auch weiterhin so. Doch neben dieser Qualifikation kann man es auch über die Nations League zur EM schaffen.