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Die Maus zum Hören

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Maus im Studio
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Die Maus hat viele Fans. Nun gibt es sie auch zum Hören. Foto: Roberto Pfeil/dpa Foto: dpa

Die Maus hockt auf dem Boden vor einem Stapel Papier. Mit einem Stift zeichnet sie immer wieder den blauen Elefanten auf die Zettel. Der liegt anfangs daneben und schnarcht, wird dann aber wach. Am Ende blättert die Maus alle Zettel schnell durch - und ein kleiner Film läuft ab.


Solche Szenen mit der Maus und dem Elefanten werden in der »Sendung mit der Maus« immer zwischendurch eingespielt. Die wöchentliche Sendung im Fernsehen hat viele Fans. Und nun soll es das Ganze auch zum Hören geben, zum Beispiel im Radio und im Internet. Aber wie soll das gehen, wenn man die Maus nicht sieht?

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»Wir müssen darauf achten, dass wir tatsächlich sehr ausführlich und sehr genau beschreiben, worum es geht«, erklärt die Moderatorin Nina Heuser. »Ich sage immer: Wir versuchen, Kino im Kopf zu erzeugen. Wir wollen Bilder zum Hören schaffen.« Die Zuhörer müssen sich also gut vorstellen können, was in der Sendung gerade beschrieben wird.

Früher schaute sich Nina Heuser die Sendung noch selbst an. »Für mich war die 'Sendung mit der Maus' am Sonntag immer ein Ritual. Die gehörte einfach dazu«, erzählt die Moderatorin. Mittlerweile schaut sie das Programm zusammen mit ihren Kindern.

In dem neuen Angebot zum Hören soll es um viele verschiedene Themen gehen, genau wie im Fernsehen. Zum Beispiel: Warum verschwinden Socken beim Waschen? Wie arbeiten Lawinenhunde? Auch Gäste kommen ins Studio. Bei der Vorstellung der neuen Sendung war sogar eine riesige Stoff-Maus dabei.

Sprechen lernt die Maus für das neue Angebot übrigens nicht. Zu hören ist höchstens mal ihr Augenblinzeln: »Klick, klick«. Auch das Tröten des blauen Elefanten darf natürlich nicht fehlen.

Sendung mit der Maus