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Fußball-Bayernligist schenkt dem Ex-Profi einen 3:0-Sieg gegen Landsberg zum Abschied

Die Mölzl-Ära beim SVK ist zu Ende

Die Ära Patrick Mölzl beim SV Kirchanschöring ist Geschichte: Der Ex-Profi ist ja ab dem heutigen Montag bekanntlich Trainer beim Regionalligisten SV Wacker Burghausen (wir berichteten).

Er führte letztmals Regie beim SV Kirchanschöring: Patrick Mölzl (rechts) verabschiedete sich mit einem Sieg Richtung Burghausen. Die Geschicke des Bayernligisten wird vorerst bis zum Saisonende der bisherige Co-Trainer Dominik Hausner leiten. (Foto: Wirth)

Er stand am Samstag letztmals als Coach der Gelb-Schwarzen in der Fußball-Bayernliga an der Seite – und die Kirchanschöringer schenkten Mölzl zum Abschied vor 452 Zuschauern im Stadion an der Laufener Straße einen 3:0-Sieg gegen den TSV Landsberg.

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Mölzl lobte seine Mannschaft für die Leistung. Sie habe das wieder einmal sensationell gemacht. Und das, »obwohl die letzten Tage nicht ganz einfach für alle Beteiligten waren«, gab Mölzl zu. Das sei ihm auch klar gewesen. Im Großen und Ganzen hätte seine Mannschaft ihr Gesicht gezeigt. »Wir waren einfach ein sensationelles Team«, bedankte er sich. Der Sieg wäre auf jeden Fall verdient gewesen, betonte er, schob aber hinterher, »vielleicht aber in der Höhe zu hoch«.

»In der ersten Hälfte hatten wir die besseren Torchancen«

Gästetrainer Uwe Zenkner meinte: »In der ersten Hälfte hatten wir die besseren Torchancen.« Bis zum 2:0 habe man auf Augenhöhe mitgespielt, fügte er hinzu. Seine Mannschaft benötige viel zu lange, um sich von einem Rückstand zu erholen. Geschuldet sei das natürlich auch der Tabellensituation. Für Landsberg gäbe es jetzt nur noch Endspiele. Immerhin, so Zenkner weiter, kämen fünf verletzte Stammspieler wieder zurück, das gebe Hoffnung.

Die Gäste waren zu Beginn gefährlich. Nach drei Minuten köpfte Philipp Siegwart über das SVK-Gehäuse, dann rettete Max Willinger vor Andreas Fülla (11.). Siegwart vergab frei vor dem Tor eine Riesenchance, als er rechts am Pfosten vorbeischoss (23.).

Das erste Tor fiel aber auf der Gegenseite – und zwar nach einer Traumkombination über rechts: Yunus Karayün bediente Yasin Gürcan, der in die Mitte flankte. Dort stand am Elfmeterpunkt Manuel Omelanowsky, der das Leder zum 1:0 versenkte. Landsberg war im Gegenzug durch Fülla wieder gefährlich.

Tobias Schild erzielt das erlösende 2:0

Nach der Pause vergab zunächst Karayün frei vor Torwart Tobias Heiland (51.). Dann fiel das erlösende 2:0 für die Gelb-Schwarzen: Tobias Schild wurde am Elfmeterpunkt bedient, tanzte seinen Gegenspieler aus versenkte die Kugel links unten. In der 66. Minute rettete Martin Söll, als wieder Siegwart, an SVK-Tormann Lukas Hoyer schon vorbei, das Leder über die Linie schieben wollte.

Kurz darauf machte der SVK den Sack zu: Schild setzte sich über rechts gekonnt durch, bediente Yasin Gürcan und der zog am Sechzehner knochentrocken ab nach links unten zum 3:0. Nach dem Schlusspfiff feierten die Spieler ihren scheidenden Coach: »There’s only one Patrick Mölzl«, hallte es durch Kirchanschöring. Eine Ära ging damit zu Ende.

SV Kirchanschöring: Hoyer, Jell, Karayün (78. Vogl), Willinger, Omelanowsky (74. Liener), Gürcan, Söll, Eimannsberger, Schild, Sturm, Jung (86. Judex).

TSV Landsberg: Heiland, Bonfert, Gilg, Neuhaus (63. Buschel), Hennebach, Fülla, Siegwart, Knechtel, Storhas (81. Hasche), Detmar, Meichelböck (64. Beinhofer).

Tore: 1:0 Omelanowsky (30.), 2:0 Schild (60.), 3:0 Gürcan (71.).

Zuschauer: 452.

Schiedsrichter: Thomas Steinbeck (Salzburg). mw