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«Die Sanfte»: In Russland angesiedeltes Drama

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Sergej Losniza
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Der ukrainische Regisseur Sergej Losniza feierte mit «Die Sanfte» 2017 in Cannes Premiere. Foto: Ian Langsdon Foto: dpa

«Die Sanfte» - das ist eine Frau, die sich als Nachtwächterin durchschlägt. Eines Tages kommt mysteriöserweise ein Päckchen an ihren Mann zu ihr zurück. Daraufhin begibt sich Alyonka auf den Weg nach Sibirien - und dieser ist lang.


Berlin (dpa) - Die britische Zeitung «The Guardian» nannte diesen Film «packend und faszinierend»: In dem 143-Minüter, Regie Sergei Loznitsa, geht es um eine Frau, die allein lebt am Rande einer russischen Stadt, die sich durchschlägt als Nachtwächterin.

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Eines Tages kommt eines der Päckchen zu ihr zurück, die sie regelmäßig zu ihrem Mann ins Gefängnis schickt. Da sie nicht herausfinden kann, warum das Paket zu ihr zurückgekehrt ist, macht sich Alyonka, so der Name der Frau, auf den langen Weg nach Sibirien. Dorthin, wo ihr Mann seine Strafe verbüßt.

Ihre Weltpremiere feierte die französisch-deutsch-litauisch-niederländische Produktion 2017 im Wettbewerb der 70. Filmfestspiele von Cannes.

Die Sanfte, Frankreich/Deutschland/Litauen/Niederlande 2017, 143 Min., FSK ab 12, von Sergei Loznitsa, mit Vasilina Makovtseva, Marina Kleshcheva, Lia Akhedzhakova

Die Sanfte