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Die Sanierung des Seebaches ist abgeschlossen

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Bachlauf mit unterschiedlichen Breiten: Ein Teilabschnitt im Seebach ist saniert worden. (Foto: Wasserwirtschaftsamt Traunstein

Bad Reichenhall – Der Seebach, ein ausgebauter Wildbach, ist auf einem etwa 140 Meter langen Teilstück instand gesetzt worden. Die Arbeiten gehörten zur bevorstehenden Hochwasserschutzmaßnahme für den Ortsteil Karlstein. Die Bauten sind mehr als 60 Jahre alt, mehrere Hochwasser hatten nach und nach zu ihrem Verfall geführt.


Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein hat vor zwei Monaten mit der Sanierung eines Teilabschnitts zwischen der Seebachkapelle und der Thumseestraße begonnen. Dort waren die Ufersicherungen und Sohlabstürze in schlechtem Zustand, weshalb sie erneuert wurden. 

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Dabei achteten die Fachleute besonders darauf, dass keine Abflusshindernisse am Grund des Baches entstehen. Sonst wird der Wanderweg für aufwärts ziehende Fische und Kleinlebewesen behindert.

Der Bachlauf ist nun unterschiedlich breit gestaltet. Zusätzlich sind in der Sohle weitere Strukturelemente eingebaut, die gute Verstecke für die Gewässerlebewesen im Hochwasserfall bieten sollen. Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein ist für den Unterhalt von ausgebauten Wildbächen zuständig. Die Flussmeisterstelle Piding führte die Maßnahme durch.

Im Einsatz waren ein Bagger und ein Dumper, die rund 1 400 Tonnen Wasserbausteine an den Ufern sowie in der Sohle des Seebaches einbauten.

Auf diese Weise ist ein Wildbach entstanden, der die Bewohner von Karlstein und Nonn vor Hochwasser schützt. Zugleich wird aber auch die Ökologie eines Gewässers verbessert. Das Projekt kostet rund 128 000 Euro.

fb/red


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