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Die steile Welt der Berge

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Alexander Huber wird genauso wie sein Bruder Thomas wieder einmal die BERGinale bereichern.

Die 20. Berchtesgadener BERGinale startet am Mittwoch, 21. März, mit verkürztem Programm. Die Organisation des viertägigen Multivisionsfestivals hat zu seinem Jubiläum das Team des AlpenCongresses von BERGinale-Erfinder Hans Klegraefe übernommen. Der neue Hauptorganisator Sepp Wenig will das Programm des Festivals künftig wieder »auf mindestens zehn Tage« ausbauen.


Nicht weniger als 19 BERGinale-Wochen hat Hans Klegraefe seit 1999 im Kongresshaus organisiert, viele Jahre davon in Zusammenarbeit mit der Alpenvereinssektion Berchtesgaden. »Wir haben damals quasi bei null angefangen und ein äußerst erfolgreiches Festival aus dem Boden gestampft«, blickt der frühere Kinobetreiber zurück. Vor allem freut es ihn, dass die BERGinale mittlerweile im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt ist. »Alles, was im Alpinismus Rang und Namen hat«, war bereits bei uns zu Gast«, sagt Klegraefe stolz. Unvergessen ist vor allem die BERGinale 2004 mit ihrem spektakulären Programm. Dazu gehörten unter anderem ein Auftritt der britischen Filmcrew aus dem Streifen »Sturz ins Leere«, eine Aufführung der »Mountain Rock Symphonie« mit großem Orchester, ein Vortrag von Kletterlegende Bernd Arnold und das Finale des Deutschen Bouldercups im Großen Saal.

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Dass Hans Klegraefe die BERGinale nun in die Hände der Tourismusregion legt, hat mit seiner beruflichen Orientierung nach Salzburg zu tun. Dort betreibt der Schönauer Unternehmer seit einiger Zeit einen Soccerpark, der viel Zeit beansprucht. »Ich bin aber total froh, dass die BERGinale weitergeht«, betont Klegraefe. Immerhin hat er in Kongresshausleiter Sepp Wenig nicht nur einen erfahrenen Organisator, sondern auch einen echten Bergfex als Nachfolger gefunden. Der möchte das Festival in den nächsten Jahren am liebsten noch ausbauen. »Geplant sind künftig mindestens zehn Tage«, sagt Sepp Wenig. Denn immerhin passe die BERGinale optimal zur neuen Marke der Tourismusregion.

Nur heuer hat es aufgrund der zeitlichen Enge mit dem großen Programm nicht mehr ganz geklappt. Doch der Inhalt des diesmal nur viertägigen Festivals kann sich sehen lassen. Den Auftakt machen am Mittwoch, 21. März, um 17.30 Uhr Gisela und Peter Bondes mit dem Fotografen und Filmemacher Kilian Reil, die über ihre Hilfsprojekte im Pamirgebirge berichten. Anschließend um 19.30 Uhr präsentiert Kilian Reil noch seinen Vortrag »Laos am Limit«.

Auch die Huberbuam sind heuer wieder dabei. Alexander Huber zeigt am Donnerstag, 22. März, um 19.30 Uhr seinen Vortrag »Die steile Welt der Berge« und sein Bruder Thomas erklärt am Samstag, 24. März, um 19.30 Uhr das Phänomen »100 Jahre Huberbuam«. Dazwischen stellen sich am Freitag, 23. März, um 19.30 Uhr Tine und Klaus Listl sowie Andi Valentin mit exotischen Freeride-Abenteuern in Georgien und Griechenland vor. Quasi als »BERGinale-Warm-up« läuft im Kino von Donnerstag, 15., bis Mittwoch, 21. März, täglich um 18.30 Uhr die Dokumentation »Mountain«.

Weitere Informationen gibt es bei der Tourist-Information im AlpenCongress, Telefon 08652/65650-60, dort läuft auch der Kartenvorverkauf. Ulli Kastner