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Digitale Tafeln und Leih-Laptops

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Die Klassenzimmer an den CJD-Schulen wurden mit digitalen Tafeln ausgestattet, wie Stefan Kantsperger, Schulleiter des Gymnasiums, (l.) und Roland Schober, Schulleiter der FOS, präsentieren. (Foto: privat)

Schönau am Königssee – Die Mittel des Digitalpakts, das Sonderbudget Leihgeräte sowie die Arbeit mit Microsoft Teams haben am Gymnasium und an der FOS der CJD Christophorusschulen einen deutlich erkennbaren Digitalisierungsschub bewirkt.


Die Einführung von Microsoft Teams, einer Plattform für Gruppenarbeiten, bereits im vergangenen Schuljahr hat dazu beigetragen, dass während der vergangenen Wochen des Distanzunterrichts praktisch nahtlos auf »Home-Schooling« umgeschaltet werden konnte. Hierbei wurde die Struktur des Stundenplans grundsätzlich beibehalten, sodass alle Fächer berücksichtigt werden konnten.

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Die Schüler wurden in den zurückliegenden Wochen mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Programms Teams vertraut gemacht und haben den Umstieg auf diese neue Form des Unterrichtens schnell gemeistert.

Allen Beteiligten ist klar, dass dies die Vorzüge des Präsenzunterrichts in der Schule niemals ausgleichen kann. Angesichts der gegenwärtigen Umstände wurde damit jedoch das Beste aus der Situation gemacht: Schnelle Versorgung mit Unterrichtsmaterial, Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Lehrkräften und Schülern sowie die Schaffung einer klaren Struktur eines Schultages auch zu Hause.

Um in den Familien auch die erforderliche Hardware flächendeckend bereitstellen zu können, wurde eine große Zahl von Laptops als Leihgeräte angeschafft, mit denen etwa 20 Prozent der Schülerschaft ausgestattet werden könnte. Diese sind teilweise bereits an Eltern ausgegeben, oder stehen als Leihgeräte im Unterricht an der Schule demnächst zur Verfügung.

Schließlich wurden in den Allerheiligenferien alle Klassenzimmer mit digitalen Tafeln ausgestattet. Die beiden Schulleiter von FOS und Gymnasium, Roland Schober und Stefan Kants-perger, sind sich dabei einig: »Wir haben mit den digitalen Innovationen einen entscheidenden Schritt in die Zukunft unserer Schulen gemacht.« Damit, so Schober und Kantsperger, sei man aber noch nicht am Ende der Entwicklung. Die angekündigten Gelder für Lehrergeräte werden dazu beitragen, dass auch die Kollegien der beiden Schulen technisch noch besser ausgerüstet sind.

Zusammen mit einem umfassenden Fortbildungsprogramm, das bereits im Jahr 2019 begonnen wurde, sei man bestens für die Zukunft gerüstet, so die beiden Schulleiter: »Freilich sehen wir deutlich, welche Schwierigkeiten in den einzelnen Familien derzeit entstehen können. Hier sehen wir es als unsere Aufgabe an, zu helfen, wo es geht, und den Kopf nicht in den Sand zu stecken.« fb