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Diplomaten: «KZ-ähnliche» Zustände in libyschen Gefängnissen

Berlin (dpa) - Deutsche Diplomaten in Afrika prangern in einem internen Lagebericht allerschwerste Menschenrechtsverletzungen in sogenannten libyschen Privatgefängnissen an, wo Schlepper ausreisewillige Migranten gefangen halten. «Exekutionen nicht zahlungsfähiger Migranten, Folter, Vergewaltigungen, Erpressungen sowie Aussetzungen in der Wüste» seien dort an der Tagesordnung, zitiert die «Welt am Sonntag» aus einer diplomatischen Korrespondenz der deutschen Botschaft in Nigers Hauptstadt Niamey an das Bundeskanzleramt und mehrere Ministerien.

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