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Doch keine Osterruhe

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Angela Merkel
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Die Osterruhe findet nun doch nicht statt, entschied Angela Merkel. Foto: Kay Nietfeld/dpa Foto: dpa

Karfreitag und Ostermontag sind Feiertage. Es findet dann zum Beispiel kein Unterricht statt und die allermeisten Geschäfte haben zu. Solche Regeln zu Feiertagen stehen im Gesetz. Aber was genau soll ein Ruhetag sein? Das fragten sich seit Dienstag eine Menge Menschen in Deutschland.


Zuvor hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Chefs und Chefinnen der Bundesländer beschlossen: Der Donnerstag und der Samstag vor Ostern sollten diesmal sogenannte Ruhetage werden. Damit wollten sie die schnelle Ausbreitung des Coronavirus etwas stoppen. Die meisten Läden etwa sollten an den Tagen schließen.

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Doch es gab auch noch viele offene Fragen. Zum Beispiel: Bekommen die Leute, die am Ruhetag trotzdem arbeiten müssen, Extra-Geld? Müssen Spiele der Fußball-Bundesliga verschoben werden?

Viele fanden die Idee mit der Osterruhe deshalb nicht gut. Der Aufwand sei zu hoch. Am Mittwoch entschied Angela Merkel: Diese beiden Extra-Ruhetage soll es nun doch nicht geben. Es sei ein Fehler gewesen, entschuldigte sie sich.

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