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Dokumentarfilmer Klaus Wildenhahn gestorben

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ER prägte den Dokumentarfilm in Deutschland: Klaus Wildenhahn starb im Alter von 88 Jahren.


Hamburg (dpa) - Der Dokumentarfilmregisseur Klaus Wildenhahn ist tot. Er starb am vergangenen Donnerstag im Alter von 88 Jahren, wie der NDR am Sonntag in Hamburg mitteilte. Der in Bonn geborene Filmemacher gelte als Mitbegründer des »Direct Cinema« in Deutschland, hieß es.

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Wildenhahn beobachtete mit einer kleinen, tragbaren 16-Millimeter-Kamera den Alltag von Menschen. Er arbeitete unter anderem als Autor für das Magazin »Panorama« beim NDR. Unter seiner Regie entstanden mehr als 60 Dokumentarfilme. »Kaum einer hat den deutschen Dokumentarfilm so geprägt wie Klaus Wildenhahn«, sagte NDR-Intendant Lutz Marmor. Er sei für viele Filmschaffende bis heute stilbildend.

In der Nacht zum Mittwoch (15. August) zeigt das NDR Fernsehen noch einmal ausgewählte Filme von Klaus Wildenhahn. Zuvor hatte die »Tageszeitung« über den Tod des Regisseurs berichtet.

Pressemitteilung des NDR

"taz"-Bericht