weather-image
27°

dpa-Nachrichtenüberblick Politik

0.0
0.0

Bundespolizei zählt 4600 Flüchtlinge an Grenze zu Österreich


Rosenheim (dpa) - Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge an der deutsch-österreichischen Grenze nimmt zu. Die Bundespolizei rund 4600 Asylsuchende beim Grenzübertritt, wie ein Sprecher in der Nacht mitteilte. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Dienstag deutlich gestiegen, als die Bundespolizei rund 3500 Flüchtlinge zählte. Zudem wurden 18 Schleuser festgenommen. Viele Flüchtlinge kamen über die Saalachbrücke zwischen Salzburg und dem deutschen Grenzort Freilassing. Sie werden nun in Sammelstellen in der Region registriert und dann auf ganz Deutschland verteilt.

Anzeige

Knapp 1200 Flüchtlinge bis zum Abend in Kroatien angekommen

Zagreb (dpa) - Nach der Abriegelung der ungarisch-serbischen Grenze sind knapp 1200 Flüchtlinge in Kroatien eingetroffen. Wie das kroatische Innenministerium mitteilte, sind unter ihnen 818 Männer, 189 Frauen und 184 Kinder. Innenminister Ranko Ostojic traf sich in den Abendstunden mit seinem serbischen Kollegen Nebojsa Stefanovic. Noch am Vormittag hatte es in örtlichen Medienberichten geheißen, es würden rund 500 Menschen in dem EU-Land erwartet. Ungarn war bisher Haupt-Transitland auf der Flüchtlingsroute über den Balkan. Zu Wochenbeginn hatte das Land seine Grenze zu Serbien abgeriegelt.

Republikaner attackieren Trump in TV-Debatte

Simi Valley (dpa) - Die republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber wollen dem in Umfragen führenden Kandidaten Donald Trump gemeinsam das Wasser abgraben. Floridas Ex-Gouverneur Jeb Bush, Wisconsins Gouverneur Scott Walker und Kentuckys Senator Rand Paul griffen den Unternehmer in der zweiten TV-Debatte der Republikaner direkt an. «Wir wissen nicht, wer Sie sind und wohin Sie gehen», sagte Walker in dem direkten Schlagabtausch mit Trump, der seit mehreren Wochen die Umfragen anführt.Carly Fiorina, Ex-Chefin des High-Tech-Unternehmens Hewlett-Packard, bezeichnete Trump als «Entertainer».

Innenminister de Maizière besucht mit EU-Kommissar die Bundespolizei

Rosenheim (dpa) - Wenige Tage nach Beginn der Kontrollen an der Grenze zu Österreich will sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière ein Bild über die Lage machen. Der CDU-Politiker wird dazu gemeinsam mit dem EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos die Bundespolizei in Rosenheim besuchen. Beide wollen auch die sogenannte Bearbeitungsstraße besichtigen, in der die Flüchtlinge, die nach Bayern kommen, registriert werden. Trotz der Grenzkontrollen waren in den vergangenen Tagen wieder Hunderte Flüchtlinge über die deutsch-österreichische Grenze gekommen.

Studie zu Patientensicherheit in Kliniken wird vorgestellt

Berlin (dpa) - Fortschritte der Krankenhäuser im Kampf gegen Behandlungsfehler soll eine neue Studie aufzeigen, die heute in Berlin vorgestellt wird. Im Mittelpunkt der Umfrage stand die Frage, wie die Kliniken Risiken für die Patienten vermeiden wollen. Zu den Problemen können etwa Klinikinfektionen zählen, Mängel bei der Vorbereitung von Operationen oder fehlende Informationen von einem für den anderen Behandler eines Patienten. Abhilfe schaffen sollen unter anderem Patientenbefragungen und Auswertungen von Schadensfällen.

Hinrichtung von US-Todeskandidat Glossip um zwei Wochen verschoben

Oklahoma City (dpa) - Nur Stunden vor der geplanten Hinrichtung hat ein Gericht die Exekution von US-Todeskandidat Richard Glossip gestoppt und um zwei Wochen aufgeschoben. Er hätte heute durch eine Giftspritze sterben sollen, doch an seiner Schuld bestehen ganz erhebliche Zweifel. Sein Anwalt brachte vor Gericht neue Beweise vor, die Glossip entlasten könnten, wie die Zeitung «The Oklahoman» berichtete. Glossip hatte vergebens gegen das Exekutionsmittel Midazolam geklagt. Der heute 52-Jährige ist der Anstiftung zum Mord an einem Motelbesitzer mit einem Baseballschläger angeklagt.