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Brite Craig Reedie neuer WADA-Präsident


Johannesburg (dpa) - Der Brite Craig Reedie ist zum neuen Präsidenten der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gewählt worden. Bei der Wahl durch das WADA-Foundationboard am Freitag in Johannesburg war der 72-Jährige der einzige Kandidat und erhielt keine Gegenstimmen. Turnusmäßig hatten die Sportorganisationen das Vorschlagsrecht. Reedie ist nach Richard Pound aus Kanada und dem Australier John Fahey, der nach sechs Jahren am 31. Dezember sein Amt abgeben muss, der dritte WADA-Präsident und der erste aus Europa.

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Neuer WADA-Code verabschiedet: Vier-Jahres-Sperre für Erstvergehen

Johannesburg (dpa) - Der neue Welt-Anti-Doping-Code ist am Freitag bei der dritten Welt-Anti-Doping-Konferenz in Johannesburg verabschiedet worden. Eine der zentralen Änderungen des von 1. Januar 2015 an weltweit geltenden Kodex ist die Erhöhung der Regelsperre bei schweren Doping-Vergehen wie Anabolika-Missbrauch von zwei auf vier Jahre. Damit werden Doper fast automatisch von den nächsten Olympischen Spielen ausgeschlossen.

IOC-Präsident Bach über München-Aus: »Enttäuscht und besorgt«

München (dpa) - IOC-Präsident Thomas Bach hat Deutschland aufgefordert, sich wieder um Olympische Spiele zu bewerben. »Deutschland ist mit seiner Sportbegeisterung und seiner wirtschaftlichen Potenz immer in der Lage, Spiele auszurichten. Es macht mir Hoffnung, dass über Sommerspiele, z.B. in Berlin zumindest wieder diskutiert wird«, sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in einem Interview der »Bild«-Zeitung (Freitag). Mit Blick auf die bei den Bürgern durchgefallene Münchner Olympia-Bewerbung äußerte sich Bach »enttäuscht und besorgt«.

Souveräner Sieg von Langehanenberg in Stuttgart

Stuttgart (dpa) - Mit großer Souveränität hat Helen Langehanenberg die erste wichtige Dressurprüfung beim Weltcup-Turnier in Stuttgart gewonnen. Die Mannschafts-Europameisterin aus Billerbeck entschied am Freitag den Grand Prix im Sattel von Damon Hill mit deutlichem Vorsprung für sich. Mit 83,383 Prozentpunkten siegte Langehanenberg klar vor Isabell Werth aus Rheinberg mit El Santo (75,298) und der Schwedin Tinne Vilhelmson-Silfven mit Don Auriello (75,213).

Golfprofi Kaymer in Dubai zur Halbzeit 14. - Favorit Stenson vorn

Dubai (dpa) - Deutschlands Golfstar Martin Kaymer bleibt der Spitzengruppe beim Abschlussturnier der European Tour in Dubai weiter auf den Fersen. Nach einer 69er Runde lag der 28-Jährige aus Mettmann am Freitag mit insgesamt 139 Schlägen auf dem geteilten 14. Rang. Die Spitze der mit acht Millionen Dollar dotierten World Tour Championship übernahm Henrik Stenson mit 132 Schlägen. Der Schwede spielte auf dem Wüsten-Kurs im Jumeirah Golf Estates eine 64er Runde.

Golfprofi Kieffer beim Australian Masters weiter in den Top Ten

Melbourne (dpa) - Golfprofi Maximilian Kieffer hält beim Australian Masters weiter Anschluss an die Spitzengruppe. Der 23-Jährige aus Düsseldorf spielte am Freitag eine 72er-Runde im Royal Melbourne Golf Club und lag zur Halbzeit mit insgesamt 139 Schlägen auf dem geteilten neunten Rang. Vor den beiden Schlussrunden hat Kieffer sechs Schläge Rückstand auf den Masters-Sieger und Titelverteidiger Adam Scott aus Australien und dessen Landsmann Nathan Holman (beide 133 Schläge).

Werth nimmt bei Kampf gegen Urteil WM-Aus in Kauf

Stuttgart (dpa) - Der Dressurreiterin Isabell Werth droht aufgrund ihres Kampfes gegen die Sperre wegen verbotener Medikation das WM-Aus. »Wenn das so kommt, dann ist es so«, sagte die Reiterin aus Rheinberg am Freitag in Stuttgart. Der Kampf gegen das »unfaire Urteil« der Disziplinarkommission des Reitverbandes FN sei ihr wichtiger. »Ich fühle mich unangemessen bestraft und kriminalisiert«, sagte Werth über die sechsmonatige Sperre, die wegen der Berufung noch nicht rechtskräftig ist. Das Verfahren wird so lange dauern, dass Werth bei einer Bestätigung des Urteils nicht bei der WM Ende August 2014 reiten kann.

Thohir übernimmt Präsidentenamt bei Inter Mailand

Mailand (dpa) - Nach dem Verkauf großer Anteile Inter Mailands endet nun auch Präsidentschaft von Massimo Moratti beim italienischen Traditionsclub. Der indonesische Investor Erick Thohir wurde am Freitag bei einer Sitzung des Vorstandes zum neuen Clubchef bestimmt, Moratti wurde als Ehrenpräsident bestätigt. Moratti war 1995 Eigentümer von Inter Mailand geworden und hatte Mitte Oktober einem Verkauf von 70 Prozent seiner Anteile an Thohir zugestimmt.

Hitzfelds Schweizer verpassen Rekord: 1:2 in Südkorea

Seoul (dpa) - Trainer Ottmar Hitzfeld hat mit der Schweizer Fußball-Nationalmannschaft einen Rekord verpasst. Nach 14 Länderspielen ohne Niederlage verloren die Eidgenossen am Freitag den WM-Test in Südkorea mit 1:2 (1:0). Es war die erste Schlappe für die Schweizer seit dem 30. Mai 2012. Schon bei einem Remis hätte das Hitzfeld-Team eine Bestmarke in der 113-jährigen Verbandshistorie aufgestellt.