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dpa-Nachrichtenüberblick Sport

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Sven Bender Kandidat für Khedira-Position - Weidenfeller vor Debüt


London (dpa) - Mit allen 19 zur Verfügung stehenden Spielern hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Sonntag ihr erstes Training in London absolviert. Dabei gewährte Bundestrainer Joachim Löw einige Einblicke in seine personellen Pläne für das Spiel gegen England. Der Dortmunder Torhüter Roman Weidenfeller könnte demnach am Dienstag im Wembleystadion sein Debüt in der DFB-Auswahl geben. Nach der schweren Verletzung von Sami Khedira soll im defensiven Mittelfeld wohl neben dem Münchner Toni Kroos der Dortmunder Sven Bender auflaufen.

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Neureuther vergibt Top-Platzierung - Hirscher gewinnt Slalomauftakt

Levi (dpa) - Felix Neureuther hat mit einem verpatzten zweiten Lauf eine Topplatzierung beim ersten Weltcup-Slalom des Olympia-Winters vergeben. Nach dem zweiten Rang im ersten Durchgang schlug der Partenkirchener am Sonntag im finnischen Levi im Finale einen unfreiwilligen Salto und beendete das Rennen als 27. Den Sieg sicherte sich der Österreicher Marcel Hirscher überlegen vor seinem Landsmann Mario Matt und Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Fritz Dopfer vom SC Garmisch erfüllte als Zwölfter die halbe Norm für die Winterspiele in Sotschi.

Zehnter Saisonsieg für Volkswagen beim Finale der Rallye-WM

Deeside (dpa) - Volkswagen hat seine erste Meistersaison in der Rallye-WM mit dem zehnten Saisonsieg gekrönt. Die Wolfsburger erzielten zum Abschluss im verregneten Wales mit Weltmeister Sébastien Ogier aus Frankreich und dem Finnen Jari-Matti Latvala ihren zweiten Doppelerfolg. Nach 22 teils sehr schlammigen Prüfungen in den walisischen Wäldern lag Ogier 21,8 Sekunden vor Latvala, dem Wales-Sieger von 2011 und 2012. Der Belgier Thierry Neuville beendete seine letzte Dienstfahrt im Ford Fiesta RS WRC auf dem dritten Platz. Der 25 Jahre alte Neuville, der ab 2014 für den WM-Rückkehrer Hyundai fährt, sicherte sich damit auch die Vize-Weltmeisterschaft.

Medien: Ronaldo will FIFA-Gala angeblich boykottieren

Madrid (dpa) - Cristiano Ronaldo will nach Medienberichten angeblich nicht an der Gala des Weltverbandes FIFA zur Wahl des Weltfußballers 2013 teilnehmen. Der Torjäger von Real Madrid fühle sich von der FIFA schlecht behandelt, berichteten die Sportblätter »As« (Madrid) und »Record« (Lissabon) am Wochenende. Für den angeblichen Boykott der FIFA-Gala am 13. Januar 2014 in Zürich durch den Portugiesen nannten die Zeitungen allerdings keine Quelle.

Italienischer Rodler Fischnaller stoppt Loch und Co.

Lillehammer (dpa) - Die deutschen Rodler um Felix Loch haben beim Start in den Olympia-Winter den erhofften Sieg verpasst. David Möller und Olympiasieger Loch mussten sich am Sonntag beim Weltcup-Auftakt im norwegischen Lillehammer mit den Plätzen zwei und drei hinter dem italienischen Überraschungssieger Dominik Fischnaller zufriedengeben. Besser lief es bei den Frauen und Doppelsitzern: Weltmeisterin Natalie Geisenberger sowie Tobias Wendl und Tobias Arlt fuhren jeweils ganz oben auf das Podest.

Kaymer 19. in Dubai - Stenson triumphiert auch beim Golf-Saisonfinale

Dubai (dpa) - Deutschlands Golfstar Martin Kaymer hat das Saisonfinale der Europa Tour in Dubai auf dem geteilten 19. Platz beendet. Trotz einer 69er Schlussrunde und 280 Schlägen konnte sich der 28-Jährige aus Mettmann am Sonntag nicht entscheidend verbessern. Damit bleibt Kaymer 2013 weiterhin ohne Turniererfolg. Den Sieg bei der mit acht Millionen Dollar dotierten World Tour Championship sicherte sich in Henrik Stenson der überragende Golfer des Jahres.

Diack kritisiert WADA: Kampagne gegen Jamaika »lächerlich«

Monaco (dpa) - IAAF-Präsident Lamine Diack hat die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) für ihr Misstrauen gegen die Doping-Kontrollen in Jamaika und Kenia scharf kritisiert. »Es sind die am meisten getesteten Länder der Welt. Das ist lächerlich«, meinte der Chef des Leichtathletik-Weltverbandes am Rande der Gala zum »Leichtathlet des Jahres« in Monaco. Der Kampf gegen unerlaubte Mittel ist in der Sprintnation Jamaika seit Jahren vernachlässigt worden. Für ihre Abwicklung der Testprozedur musste die Anti-Doping-Agentur Jamaikas harsche Kritik einstecken.