weather-image

dpa-Nachrichtenüberblick Sport

0.0
0.0

Deutsche Olympia-Mannschaft in Sotschi gelandet


Sotschi (dpa) - Mit geringfügiger Verspätung ist die deutsche Olympia-Mannschaft für die Winterspiele am Dienstag in Sotschi gelandet. An Bord des Sonderfluges der Lufthansa waren aber nur 29 der 153 Athleten, unter ihnen Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch. Zur Delegation gehörten 50 Offizielle und Betreuer, darunter als Chef de Mission DOSB-Generaldirektor Michael Vesper. Ein Teil des deutschen Aufgebots hält sich bereits in den Olympia-Stätten in Sotschi und Krasnaja Poljana auf, weitere Sportler treffen in den kommenden Tagen ein. Die ersten Winterspiele in Russland werden am Freitag eröffnet.

Anzeige

De Maizière erwartet sichere Spiele in Sotschi

Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Thomas de Maizière rechnet fest mit sicheren Winterspielen in Sotschi. »Die russischen Behörden werden alles tun, um die Sportler und Besucher zu schützen. Da bin ich sehr zuversichtlich, dass das gelingt«, sagte der CDU-Politiker dem TV-Sender Sky in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview. Großereignisse seien zwar stets »Anziehungspunkt für Straftäter, auch Terroristen«, daher sei eine Gefahr bei Olympia »nicht völlig auszuschließen«. Dennoch betonte de Maizière: »Aber ich glaube, in Sotschi ist man in diesen Tagen sicherer als anderswo auf der Welt.«

IOC-Präsident Bach verteidigt Vergabe der Spiele an Sotschi

Sotschi (dpa) - Kurz vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Sotschi an diesem Freitag hat IOC-Präsident Thomas Bach die Vergabe des Ringe-Spektakels an den Kurort noch einmal verteidigt, aber auch Schwierigkeiten eingeräumt. »Diese Spiele sind mit Herausforderungen verbunden, das ist auf verschiedenen Feldern offensichtlich. Ihnen hat sich das IOC gestellt. Wir blicken jetzt mit Vorfreude auf die Spiele«, sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees in einem Interview der Tageszeitung »Die Welt« (Dienstag).

CAS-Richter verweigern Freestylerin Bauer den Olympia-Start

Sotschi (dpa) - Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat in seinem ersten Fall der Winterspiele von Sotschi der österreichischen Freestylerin Daniela Bauer die Olympia-Teilnahme verweigert. Die 27-Jährige hatte die Ad-hoc-Kammer des CAS angerufen, um ihre Nachnominierung zu erzwingen. Der Österreichische Skiverband und das Österreichische Olympische Komitee hatten Bauer einen Startplatz für die Spiele an der Schwarzmeerküste verwehrt. Das Schnellgericht des CAS bestätigte in seinem Urteil am Dienstag die Entscheidung von ÖSV und ÖÖC und lehnte den Einspruch der Athletin ab.

DOSB-Präsident Hörmann: »27 oder 28 Medaillen wären kein Rückschlag«

Sotschi (dpa) - DOSB-Präsident Alfons Hörmann warnt vor überzogenen Erwartungen an das deutsche Team bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi. »Wenn am Ende 27 oder 28 Medaillen herauskommen und dies womöglich als Rückschlag angesehen wird, hat man die Situation verkannt«, sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. »Denn es gibt eine Reihe von Unwägbarkeiten im ständig härter werdenden Wettbewerb.«

Rummenigge: Dritter Investor beim FC Bayern möglich

Düsseldorf (dpa) - Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hält die Beteiligung eines dritten Anteilseigners an der FC Bayern München AG durchaus für möglich. »Wir könnten noch Anteile verkaufen, ich würde das nicht zur Gänze ausschließen«, sagte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge am Dienstag beim Sportsponsoring-Kongress Spobis in Düsseldorf. Der Vorstandsvorsitzende des Fußball-Bundesligisten betonte: »Wir brauchen kein Geld für Transfers.« Die Münchener werden keinen »Messi holen«. Bisher sind Audi und Adidas Anteilseigner beim Rekordmeister.

Anzeige gegen BVB-Star Lewandowski zurückgezogen

Dortmund (dpa) - Borussia Dortmunds Fußballstar Robert Lewandowski ist von dem Vorwurf entlastet worden, vor knapp zwei Wochen einen Jugendlichen geschlagen zu haben. Nach Angaben der »Ruhr Nachrichten« (Online-Ausgabe) vom Dienstag hat der 17-jährige Dortmunder seine Anzeige gegen den BVB-Stürmer zurückgezogen. Polizeisprecher Kim Ben Freigang bestätigte diesen neuen Sachverhalt. Der Jugendliche hat zugegeben, Lewandowski vor dessen Haus beleidigt zu haben. Seine Behauptung, der polnische Stürmer habe ihn anschließend geschlagen, zog er nun zurück.

Tönnies sicher: Draxler will nicht zu Bayern München wechseln

Düsseldorf (dpa) - Schalkes Fußball-Nationalspieler Julian Draxler wird nach Ansicht von Aufsichtsratschef Clemens Tönnies nicht zum Rekordmeister Bayern München wechseln. »Ich glaube nicht, dass er zu den Bayern will«, sagte Tönnies am Dienstag in Düsseldorf. Er kenne Draxler, daher legte Tönnies sich fest: »Das kann ich mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit ausschließen.« Draxler hat beim Revierclub einen Vertrag bis 2018, besitzt aber eine Ausstiegsklausel für das Saisonende. Demnach könnte er für eine festgeschriebene Ablösesumme von 45,5 Millionen Euro den Verein wechseln.

Nowitzki erneut stark, Dallas erneut siegreich

Dallas (dpa) - Die Dallas Mavericks haben angeführt von Dirk Nowitzki einen klaren Heimsieg in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gegen die Cleveland Cavaliers gefeiert. Die Texaner setzten sich am Montag (Ortszeit) mit 124:107 gegen durch. Nowitzki war mit 23 Punkten Dallas' erfolgreichster Werfer. Mit dem zweiten Sieg nacheinander und dem 28. Erfolg in dieser Saison insgesamt festigten die Mavericks Playoffrang acht in der Western Conference.

Pilotprojekt soll Krawalle bei Fußball-Fanreisen reduzieren

Düsseldorf (dpa) - Das Verkehrsministerium von Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn wollen mit einer neuen Initiative das Risiko von Auseinandersetzungen zwischen Fußballfans bei An- und Abreise deutlich reduzieren. Ein erster Sonderzug startet schon am Samstag: Die Anhänger von Borussia Dortmund können, ohne umzusteigen, direkt zum Spiel nach Bremen fahren. Das Projekt ist nach Angaben des Ministeriums vom Dienstag länderübergreifend. Nordrhein-Westfalen fördert gezielt Fußball-Sonderzüge, die über das Bundesland hinausgehen.