weather-image

dpa-Nachrichtenüberblick Sport

0.0
0.0

Robben verlängert Vertrag beim FC Bayern bis 2017


München (dpa) - Der niederländische Fußball-Nationalspieler Arjen Robben hat seinen Vertrag bei Triple-Sieger FC Bayern München vorzeitig bis 2017 verlängert. Das teilte der Club am Mittwoch mit. Robben spielt seit 2009 für die Münchner. In der vergangenen Saison erzielte er den Siegtreffer zum 2:1 im Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund. »Ich freue mich sehr, dass der Vertrag nun unterschrieben ist und ich weiter für den FC Bayern auf Titeljagd gehe«, sagte Robben, dessen ursprünglicher Vertrag 2015 ausgelaufen wäre. »Ich freue mich auf die kommenden Jahre - und noch viele Titel mit dem FC Bayern.«

Anzeige

Doping-Affäre: Anhörung von Sachenbacher-Stehle steht bevor

München (dpa) - Evi Sachenbacher-Stehle wird sich Ende der Woche beim Biathlon-Weltverband für ihre positive Dopingprobe bei Olympia in Sotschi rechtfertigen. Die Ergebnisse der bevorstehenden Anhörung vor dem Anti-Doping-Panel sind nach dpa-Informationen aber erst in einigen Wochen zu erwarten. Erst danach will der Deutsche Skiverband reagieren. »Wie es mit ihr im DSV weitergeht, darüber können wir erst dann entscheiden, wenn alle Untersuchungsergebnisse vorliegen und die IBU als zuständiger Weltverband ihr Urteil gesprochen hat«, erklärte DSV-Sportdirektor Thomas Pfüller im Interview der Verbands-Zeitschrift »Ski & Sportmagazin«.

Warner zu Bestechungsvorwürfen: »Hexenjagd gegen Katar«

Berlin (dpa) - Der höchst umstrittene Ex-FIFA-Vizepräsident Jack Warner hat die gegen ihn erhobenen Bestechungsvorwürfe im Zuge der WM-Vergabe 2022 als »Hexenjagd gegen Katar« bezeichnet. »Ich habe kein Interesse daran, mich an dem Schwachsinn zu beteiligen, der als News zu Katar und Warner verkauft wird«, schrieb der 71-Jährige in einem Statement an die britische Nachrichtenagentur Press Association. In der englischen Tageszeitung »Telegraph« waren Bestechungsvorwürfe gegen Warner laut geworden.

BVB-Chef Watzke fordert Knast für randalierende Fußball-Fans

Düsseldorf (dpa) - Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke fordert kurze Gefängnisstrafen für randalierende Fußball-Fans. »Wir werden für alles verantwortlich gemacht, aber wir können die Symptome nur lindern«, sagte er der »Sport-Bild« (Mittwoch) vor dem brisanten Bundesliga-Revierderby am kommenden Dienstag gegen den FC Schalke 04. Deshalb sollten Leute, »die sich im Stadion danebenbenehmen, auch mal ein paar Tage sitzen«. Watzke weiter: »Solange sich das nicht ändert und nur Worthülsen und Aktionismus an den Tag gelegt werden, sind wir ein wenig hilflos.«

Krim-Fußballclubs sollen in russische Liga wechseln

Simferopol (dpa) - Nach dem Beitritt der Krim zur Russischen Föderation sollen die beiden dortigen Fußball-Erstligisten in der russischen Liga antreten. Spätestens zur neuen Saison sollten Tawrija Simferopol - 1992 erster ukrainischer Meister - und FK Sewastopol wechseln, sagte der moskautreue Vizeregierungschef Rustam Temirgalijew der Agentur Ria Nowosti. Allerdings habe Tawrija massive finanzielle Probleme, nachdem der Milliardär und Mäzen Dmitri Firtasch auf Bitten der USA in Wien verhaftet worden war. Der Club erhalte deshalb derzeit kein Geld, sagte Temirgalijew.

Van Marwijk-Abfindung für HSV doch nicht so teuer

Hamburg (dpa) - Der Hamburger SV muss seinem beurlaubten Fußball-Trainer Bert van Marwijk möglicherweise eine geringere Abfindung zahlen als zunächst angenommen. Der Bundesligist geht davon aus, dass der Niederländer keinen Anspruch auf die Nichtabstiegsprämie von einer Million Euro hat. Somit könnte die Summe unter zwei Millionen Euro liegen, muss aber noch verhandelt werden. Das wurde aus HSV-Kreisen bekannt. Van Marwijk war nach nur viereinhalb Monaten von Mirko Slomka abgelöst worden.

Hauptsponsor steigt aus: Prämiensystem im Eisschnelllauf in Gefahr

Rotterdam (dpa) - Nach dem Auslaufen des Vertrages mit dem Hauptsponsor steht das Prämiensystem im Eisschnelllauf-Weltcup infrage. Nach 15 Jahren Partnerschaft mit einem niederländischen Energiekonzern (Essent) ist der Welt-Eislaufverband ISU nach der Olympia-Saison auf der Suche nach einem neuen Geldgeber. »Wir arbeiten daran, einen neuen Sponsor zu suchen«, sagte ISU-Vizepräsident Jan Dijkema der Tageszeitung »Algemeen Dagblad«.

Deutsche Curling-Frauen verlieren gegen China

Saint John (dpa) - Die deutschen Curling-Frauen warten bei der WM weiter auf ihren zweiten Sieg. Gegen China verlor das deutsche Team um Skip Imogen Oona Lehmann am Dienstag (Ortszeit) mit 4:6. Bislang haben die deutschen Frauen in Saint John nur gegen Tschechien gewonnen.

Verletzter Titelverteidiger Woods sagt für Einladungsturnier ab

Orlando (dpa) - Tiger Woods kann seinen Titel bei der Arnold Palmer Invitational in Florida wegen anhaltender Rückenschmerzen nicht verteidigen. »Ich habe Arnold angerufen, um ihm zu sagen, dass ich leider nicht spielen kann«, heißt es auf der Webseite des Weltranglistenersten. »Es tut mir leid für alle Fans, aber die Schmerzen sind nicht weggegangen.« Nach einer Woche Regeneration vom letzten Turnier in Doral habe sich der Rücken nicht gebessert.