weather-image
29°

dpa-Nachrichtenüberblick Sport

0.0
0.0

Thomas Schneider neuer Co-Trainer von Löw


Düsseldorf (dpa) - Thomas Schneider ist neuer Co-Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Das gab Chefcoach Joachim Löw am Dienstag in Düsseldorf bekannt. Schneider wird damit Nachfolger von Hansi Flick, der nach dem WM-Gewinn zum Sportdirektor bei Deutschen Fußball-Bund aufstieg. Nach DFB-Angaben erhält der ehemalige Trainer des VfB Stuttgart einen Vertrag bis nach der EM 2016. Schneider soll das Amt im Oktober antreten, verkündete Löw.

Anzeige

Löw ernennt Schweinsteiger zum Kapitän der Nationalmannschaft

Düsseldorf (dpa) - Bastian Schweinsteiger ist neuer Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Bundestrainer Joachim Löw ernannte den 30 Jahre alten Mittelfeldspieler des FC Bayern München am Montag in Düsseldorf zum Nachfolger seines Vereinskollegen Philipp Lahm. Schweinsteiger war bislang Stellvertreter des 30-jährigen Lahm, der nach dem Gewinn des WM-Titels seine Länderspiel-Karriere beendet hatte. Schweinsteiger wird das deutsche Weltmeister-Team an diesem Mittwoch in der Neuauflage des WM-Endspiels gegen Argentinien in Düsseldorf allerdings nicht als Kapitän anführen, denn der 108-malige Nationalspieler ist wegen Knieproblemen nicht einsatzfähig.

Torwart Neuer Kapitän gegen Argentinien - Aber noch kein Vize ernannt

Düsseldorf (dpa) - Torwart Manuel Neuer wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft anstelle des verletzten neuen Kapitäns Bastian Schweinsteiger beim ersten Länderspiel nach der WM auf den Platz führen. Das kündigte Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag bei der Pressekonferenz zu der Test-Partie an diesem Mittwoch in Düsseldorf gegen WM-Finalgegner Argentinien an. Einen generellen Vizekapitän hat Löw aber noch nicht ernannt.

Niersbach gegen Boykott der WM 2018 - «Schadet nur Sportlern»

Kitzbühel (dpa) - Mit Blick auf die Ukraine-Krise hält DFB-Präsident Wolfgang Niersbach Forderungen nach einem Boykott der Fußball-WM 2018 in Russland nicht für sinnvoll. «Der Boykott von 1980 hat nichts gebracht. Er hat nur den Sportlern geschadet. Der Versuch, über den Sport auf politische Dinge Einfluss zu nehmen, ist gescheitert», sagte Niersbach am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Kitzbühel. Angesichts der militärischen Intervention Russlands in der Ukraine waren zuletzt Forderungen laut geworden, die WM 2018 zu boykottieren oder das Turnier neu zu vergeben, was der Weltverband FIFA ablehnt.

DFL-Chef Seifert warnt FIFA vor Alleingang bei WM-Termin 2022

Kitzbühel (dpa) - DFL-Chef Christian Seifert hat den Fußball-Weltverband FIFA vor einem Alleingang bei der Terminierung der WM 2022 in Katar gewarnt. «Wir wehren uns dagegen, dass erst eine Entscheidung getroffen wird und die nationalen Ligen dafür den Preis bezahlen müssen. Der Erste, der die Verantwortung dafür trägt, dass die WM möglichst wenig Kollateralschäden verursacht, ist der Weltverband FIFA», sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga am Dienstag auf einer Pressekonferenz beim Camp Beckenbauer in Kitzbühel.

Erste Trainer-Entlassung: Götz muss beim Zweitligisten Aue gehen

Aue (dpa) - Der zuvor zweimal als Retter gefeierte Trainer Falko Götz muss den FC Erzgebirge Aue nach nur vier Spieltagen verlassen. Der Vorstand des Zweitliga-Schlusslichtes beschloss am Dienstag, den 52-jährigen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden. Die erste Trainerentlassung im bezahlten Fußball in dieser Saison ist somit perfekt. Ursprünglich besaß Götz noch einen Vertrag bis Ende Juni 2015. Nicht nur die vier Saisonniederlagen in Serie, sondern vor allem das Auftreten des Teams waren der Grund für die Trennung.

Kaymer qualifiziert sich in Boston vorzeitig für FedExCup-Finale

Norton (dpa) - Golfprofi Martin Kaymer hat das beste Ergebnis seit seinem Sieg bei den US Open eingefahren und sich vorzeitig für das FedExCup-Finale in zwei Wochen in Atlanta qualifiziert. Der 29 Jahre alte Rheinländer beendete am Montag (Ortszeit) das zweite von vier Playoff-Turnieren um den Zehn-Millionen-Dollar-Jackpot auf dem TPC Boston als Siebter. Vor dem Saison-Finale der PGA-Tour in Atlanta steht ab diesem Donnerstag noch das dritte Playoff-Event in der Nähe von Denver auf dem Programm. Im Cherry Hills Country Club schlagen nur noch die besten 70 Spieler der FedExCup-Rangliste ab.

Österreichs Ski-Star Marlies Schild erklärt Rücktritt

Wien (dpa) - Österreichs Skirennfahrerin Marlies Schild hat ihre Karriere beendet. Dies gab die 33 Jahre alte Salzburgerin am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien bekannt. «Es waren 20 Jahre, in denen ich den Sport ausleben durfte. Ich bin wirklich stolz darauf, das geschafft zu haben», sagte Schild unter Tränen. Eine konkrete Planung nach ihrer Laufbahn habe sie noch nicht, erklärte Schild, die vier Olympia- und sieben WM-Medaillen holte und 37 Weltcupsiege feierte. Im Slalom hält die Weltmeisterin von 2011 mit insgesamt 35 Weltcup-Erfolgen sogar den Rekord.

Kohlschreiber als letzter deutscher Tennisprofi in New York raus

New York (dpa) - Philipp Kohlschreiber hat das Achtelfinal-Duell mit dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic klar verloren und ist bei den US Open als letzter deutscher Tennisprofi ausgeschieden. Der 30 Jahre alte Augsburger musste sich am Montag dem serbischen Wimbledonsieger und Boris-Becker-Schützling mit 1:6, 5:7, 4:6 geschlagen geben. Der siebenmalige Grand-Slam-Champion trifft jetzt auf den Schotten Andy Murray. Der US-Open-Champion von 2012 setzte sich gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 7:5, 7:5, 6:4 durch. Für Kohlschreiber war es im sechsten Match gegen Djokovic die fünfte Niederlage.

38 Tage nach Supersprung: Rehm wartet auf Weltrekord-Anerkennung

Berlin (dpa) - 38 Tage nach seinem Supersprung bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Ulm wartet Markus Rehm noch immer auf die Anerkennung seines Weltrekords. Der unterschenkelamputierte Weitspringer aus Leverkusen hatte bei den Titelkämpfen der Nicht-Behinderten am 26. Juli als erster Prothesenspringer die Acht-Meter-Marke übertroffen. Bei der Anerkennung seines 8,24 Meter weiten Sprunges als Weltrekord durch das Internationale Paralympische Komitee gab es jedoch Probleme und Verzögerungen.