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Vierwöchige Zwangspause für BVB-Nationalspieler Reus


Dortmund (dpa) - Fußball-Nationalspieler Marco Reus muss erneut eine längere Zwangspause einlegen. Wie eine medizinische Untersuchung am Montag ergab, hat sich der Angreifer von Borussia Dortmund im ersten EM-Qualifikationsspiel der DFB-Elf gegen Schottland einen Außenbandteilriss im linken Sprunggelenk sowie eine Dehnung der Fußwurzelbänder zugezogen. Er wird seiner Mannschaft damit vier Wochen fehlen. Für Reus ist es die zweite Verletzung binnen drei Monaten. Im letzten WM-Test der Nationalmannschaft am 6. Juni gegen Armenien hatte er sich einen Teilriss der vorderen Syndesmose und einen knöchernen Bandausriss an der Fersenbein-Vorderseite zugezogen.

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Schneider unterzeichnet Vertrag als Löw-Assistent bis 2016

Frankfurt/Main (dpa) - Thomas Schneider hat am Montag seinen Vertrag als Assistent von Bundestrainer Joachim Löw unterzeichnet. Der Kontrakt des 41-Jährigen gilt bis einschließlich der EM 2016 in Frankreich, wie der Deutsche Fußball-Bund am Montag mitteilte. Schneider tritt die Nachfolge von Hansi Flick an, der zum 1. September auf den Posten des Sportdirektors gewechselt war. Löw hatte seinen neuen Assistenten in der vergangenen Woche bekanntgegeben. Schneider, in der vergangenen Saison für kurze Zeit als Chefcoach des VfB Stuttgart tätig, wird erstmals im EM-Qualifikationsspiel am 11. Oktober in Polen neben Löw auf der Bank sitzen.

FIFA-Wahl: Blatter will Kandidatur noch diesen Monat offiziell machen

Frankfurt/Main (dpa) - FIFA-Präsident Joseph Blatter will seine Kandidatur für eine weitere Amtszeit noch in diesem Monat offiziell bekanntgeben. Er werde damit nur bis zur Sitzung des FIFA- Exekutivkomitees am 25. und 26. September warten, bestätigte der 78 Jahre alte Schweizer am Montag am Rande der Soccerex-Konferenz in Manchester. «Es ist eine Frage des Respekts, dann der Fußball-Familie zu sagen: Ja, ich bin bereit. Ich werde wieder kandidieren», meinte er. Blatter amtiert bereits seit 1998 und möchte im kommenden Jahr für eine fünfte Amtszeit wiedergewählt werden.

Ex-Sportchef Kreuzer und HSV einigen sich außergerichtlich

Hamburg (dpa) - Fußball-Bundesligist Hamburger SV und sein früherer Sportdirektor Oliver Kreuzer haben die für diesen Montag angesetzte Verhandlung vor dem Arbeitsgericht abgesagt. Das teilte das Arbeitsgericht der Hansestadt wenige Stunden vor dem Termin mit. Beide Seiten einigten sich außergerichtlich. Nach Informationen Hamburger Medien soll Kreuzer eine Abfindung von rund 800 000 Euro erhalten. Der HSV hatte seinem Sportdirektor nach nur einer Saison im Verein zum 31. August 2014 gekündigt. Sein Dreijahresvertrag ist bis zum 30. Juni 2016 datiert.

Matuhin verpasst Finals bei Ringer-WM

Taschkent (dpa) - Superschwergewichtler Nick Matuhin ist trotz eines furiosen Auftakts bei der Ringer-Weltmeisterschaft in Taschkent ausgeschieden. Der Freistilspezialist vom 1. Luckenwalder SC, der am Montag sensationell mit einem Schultersieg gegen den Kasachen Yerzhan Duissenbekow in die Wettkämpfe gestartet war, verpasste die Teilnahme an der Hoffnungsrunde. Sein russischer Viertelfinal-Bezwinger Khadzhimurat Gatsalow (0:11) verlor im Halbfinale, damit ist Matuhin im Limit bis 125 Kilogramm ausgeschieden.

Golfstar Kaymer verpasst in Denver die Top Ten - Horschel siegt

Denver (dpa) - US-Open-Champion Martin Kaymer hat beim dritten Playoff-Turnier um den FedExCup die Top Ten verpasst. Deutschlands bester Golfer spielte am Sonntag in Denver eine 73er Runde und beendete die mit acht Millionen Dollar dotierte Veranstaltung der PGA-Tour mit insgesamt 275 Schlägen auf dem geteilten 16. Platz. Den Sieg im Cherry Hills Country Club sicherte sich Billy Horschel aus den USA mit 266 Schlägen vor seinen Landsleuten Bubba Watson (268) und Morgan Hoffmann (269). Für seinen zweiten Erfolg auf der US-Tour kassierte Horschel ein Preisgeld von 1,44 Millionen Dollar.

Serena Williams gewinnt zum sechsten Mal die US Open

New York (dpa) - Die Weltranglisten-Erste Serena Williams hat zum sechsten Mal die US Open gewonnen. Die 32 Jahre alte Amerikanerin setzte sich am Sonntag im Finale gegen Caroline Wozniacki aus Dänemark mit 6:3, 6:3 durch. Mit ihrem 18. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier zog Williams mit Martina Navratilova und Chris Evert gleich. Nach 1:15 Stunden verwandelte die jüngere der beiden Williams-Schwestern im Arthur-Ashe-Stadium ihren ersten Matchball. Sie ist erst die zweite Spielerin in der Geschichte des Profitennis nach Evert, die dreimal nacheinander die US Open gewinnt. Wozniacki dagegen muss weiter auf ihren ersten Major-Titel warten.