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dpa-Nachrichtenüberblick Sport

HSV stellt Knäbel als neuen Sportchef vor


Hamburg (dpa) - Mit seinem neuem Sportchef Peter Knäbel will der Hamburger SV aus der Krise. Am Mittwoch stellte der Bundesligist den 47-Jährigen als Direktor Profifußball vor. Der Ex-Profi war zuletzt sechs Jahre Technischer Direktor beim Schweizer Fußball-Verband. Knäbel folgt Oliver Kreuzer, von dem sich der Verein im Sommer getrennt hatte. «Es ist eine große Aufgabe», sagte Knäbel bei seiner Präsentation. «Ziel muss sein, das bestmögliche Potenzial der Spieler herauszuholen.» Die Hamburger sind nach sechs Spielen in der Bundesliga siegloser Tabellenletzter. Vor gut zwei Wochen hatte der HSV Trainer Mirko Slomka durch Josef Zinnbauer ersetzt.

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Löw benennt Kader für Polen und Irland - Lange Ausfall-Liste

Berlin (dpa) - Gleich eine ganze Reihe von Stars wird fehlen, wenn Joachim Löw an diesem Donnerstag sein Aufgebot für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele gegen Polen und Irland bekanntgibt. Neben den Fußball-Weltmeistern Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira und Benedikt Höwedes sind auch Marco Reus und Mario Gomez verletzt. Bundestrainer Löw wird am 11. Oktober in Warschau und drei Tage später in Gelsenkirchen gegen Irland wie schon beim 2:1-Start in die EM-Ausscheidung gegen Schottland improvisieren müssen.

Opposition scheitert beim 1. FC Nürnberg - Bader vorerst gestärkt

Nürnberg (dpa) - Beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg ist der große Umsturz ausgeblieben. Die Initiative «Pro Club 2020» um Ex-Aufsichtsrat Hanns-Thomas Schamel erlitt auf der bis in die Nacht zum Mittwoch dauernden Hauptversammlung bei der Wahl von fünf neuen Aufsichtsratsmitgliedern eine deutliche Niederlage. Die Gruppe wollte einen Neuanfang möglichst ohne Sportvorstand Martin Bader und Finanzvorstand Ralf Woy. Bader räumte nach der Rückendeckung für sich «Fehleinschätzungen» bei der Kaderplanung nach dem Abstieg aus der Bundesliga ein.

FIFA-Funktionärin: WM der Fußball-Frauen auf Kunstrasen

Toronto (dpa) - Trotz einer drohenden Klage von knapp 40 Spielerinnen wird die Fußball-WM der Frauen im kommenden Jahr in Kanada wie geplant auf Kunstrasen gespielt. Dies stellte eine Vertreterin des Weltverbandes FIFA bei einem Inspektionsbesuch der sechs Spielstätten am Dienstag (Ortszeit) klar. «Wir spielen auf Kunstrasen und es gibt keinen Plan B», erklärte Tatjana Haenni, bei der FIFA für die Frauen-Turniere verantwortlich. Mehr als drei Dutzend Spielerinnen, darunter die deutsche Weltfußballerin Nadine Angerer, haben der FIFA und dem kanadischen Verband CSA mit einer Klage gedroht.

Motorsportchef: Hamilton und Rosberg zu 99% auch Mercedes-Duo 2015

Suzuka (dpa) - Motorsportchef Toto Wolff rechnet «zu 99 Prozent» mit einem Verbleib des aktuell um die Formel-1-WM kämpfenden Duos Nico Rosberg und Lewis Hamilton bei Mercedes im kommenden Jahr. Das eine Prozent ließ Wolff in einem Interview der «Sport Bild» (Mittwoch) offen, weil «man sich immer eine Restchance für außergewöhnliche Situationen zurückhalten muss. Im Leben ist nie alles hundertprozentig.» Rosberg hatte seinen Vertrag vor einigen Wochen bereits langfristig erneuert. Die Verhandlungen mit Hamilton sind hingegen erstmal bis nach der Saison auf Eis gelegt.

Eiskunstlauf-Trainer Steuer: Nicht mehr Trainer von Aljona Savchenko

Berlin (dpa) - Ingo Steuer ist nach eigener Aussage nicht mehr Trainer von Eiskunstläuferin Aljona Savchenko. «Aljona sagte mir, sie habe kein Vertrauen mehr zu mir und wörtlich: 'Du bist nicht mehr unser Trainer'», sagte er der «Bild-Zeitung» (Mittwoch). Dabei gehe es vor allem um die Finanzierung. Steuer darf aufgrund seiner Stasi-Vergangenheit nicht vom deutschen Verband bezahlt werden. «Aljona sagte, die Deutsche Eislauf-Union könne mich nicht zahlen, und ich sei ihr zu teuer. Ich könne sie aber umsonst trainieren. Das werde ich natürlich nicht tun», sagte Steuer, der mit Aljona Savchenko/Robin Szolkowy fünf WM-Titel und zweimal Olympia-Bronze holte.

Benjamin Becker erreicht Viertelfinale in Tokio

Tokio (dpa) - Tennisprofi Benjamin Becker hat beim ATP-Turnier in Tokio das Viertelfinale erreicht. Der 33-Jährige setzte sich bei der mit 1,373 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung am Mittwoch gegen Lokalmatador Tatsuma Ito mit 6:3, 6:3 durch. Ito hatte in der ersten Runde noch den an Nummer eins gesetzten Schweizer Stanislas Wawrinka ausgeschaltet. Becker trifft im Kampf um den Halbfinal-Einzug nun auf den Amerikaner Jack Sock.