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Caroline Hansen schießt Wolfsburgs Fußball-Frauen ins Achtelfinale


Wolfsburg (dpa) - Titelverteidiger VfL Wolfsburg hat mit einiger Mühe das Achtelfinale in der Fußball-Champions-League der Frauen erreicht. Das VfL-Team gewann nach dem 1:0 im Hinspiel auch das Rückspiel gegen Stabæk FK aus Norwegen mit 2:1 (1:0) und trifft nun auf Österreichs Meister SV Neulengbach. Ausgerechnet die Norwegerin Caroline Hansen (12. Minute/84.) bewahrte den Bundesliga-Tabellenführer am Donnerstag mit zwei Treffern gegen ihren früheren Club vor einer unliebsamen Überraschung. Die Wolfsburgerinnen vergaben vor 1234 Zuschauern erneut zahlreiche gute Chancen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Melissa Wiik (56.) war das Weiterkommen sogar in Gefahr.

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Frankfurter Frauen nach 4:0-Sieg im Champions-League-Achtelfinale

Frankfurt/Main (dpa) - Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt ist wie erwartet ins Achtelfinale der Champions League eingezogen. Die Hessinnen gewannen am Donnerstag vor den Augen von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ihr Rückspiel gegen den kasachischen Meister Kazygurt Schymkent mit 4:0 (1:0). Das Hinspiel endete 2:2. Dzsenifer Marozsan (40. Minute), Kerstin Garefrekes (73.) und Celia Sasic (76./90.+3) trafen vor 1460 Zuschauern im Stadion am Brentanobad. In der Runde der besten 16 trifft Frankfurt auf Torres Calcio Sassari aus Italien.

Flensburg besiegt Istanbul in Champions League

Izmit (dpa) - Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben im vierten Spiel der Champions League den dritten Sieg erreicht. Am Donnerstag setzten sich die Norddeutschen beim türkischen Meister Besiktas Istanbul 27:20 (11:11) durch. Mit 6:2 Zählern bleibt die SG Tabellendritter der Gruppe B hinter KIF Kolding und dem FC Barcelona (je 6:0), die am Sonntag aufeinandertreffen. Bester Flensburger Werfer war Holger Glandorf (7). Für den Champions-League-Neuling aus der Türkei warf Predrag Dacevic sechs Tore.

Erneut Dopingverdacht bei Astana - Radprofi Dawidenok positiv

Berlin (dpa) - Nach den überführten Iglinskiy-Brüdern steht in Ilja Dawidenok ein dritter Profi des kasachischen Astana-Teams unter Dopingverdacht. Eine bei der Tour de l'Avenir Ende August genommene Probe des Kasachen habe einen überhöhten Wert für anabole Steroide ergeben, teilte der Radsport-Weltverband UCI am Donnerstag mit. Der Fahrer ist vorläufig suspendiert und hat nun noch das Recht, die Analyse der B-Probe zu verlangen. Da bereits zuvor Maxim und Valentin Iglinskiy positiv getestet worden waren, erklärte die UCI, dass ihre Lizenzierungskommission nun das Management und die Anti-Doping-Bemühungen des Astana-Teams untersuchen werde.

Marokko: Kein Verzicht auf Ausrichtung des Afrika-Cups 2015

Rabat (dpa) - Marokko hat Gerüchte über einen möglichen Verzicht auf die Ausrichtung des Afrika-Cups 2015 wegen der Ebola-Epidemie zurückgewiesen. Allerdings bestehe man weiterhin darauf, das Fußball-Turnier aufgrund der Ausbreitung der Krankheit zeitlich zu verschieben, sagte Informationsminister und Regierungssprecher Mustapha Khalifi. Der afrikanische Kontinentalverband CAF besteht darauf, den Afrika-Cup wie geplant vom 17. Januar bis 8. Februar stattfinden zu lassen. Die CAF hat Medien zufolge bereits mindestens zwei weitere Nationen angefragt, ob sie als eventueller Ersatz für Marokko einspringen würden.

Entscheidung über deutschen Olympia-Bewerber wohl erst 2015

Frankfurt/Main (dpa) - Die Entscheidung über den deutschen Bewerber für die Olympischen Spiele 2024 wird wahrscheinlich erst im kommenden Jahr und nicht wie zunächst geplant noch in diesem Dezember fallen. Das erklärte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Donnerstag in Frankfurt am Main nach dem ersten sogenannten »Dialog mit der deutschen Zivilgesellschaft«, in dem der Deutsche Olympische Sportbund eine Bewerbung Hamburgs oder Berlins entwickeln möchte. »Wir neigen dazu, das Thema natürlich bei der Mitgliederversammlung des DOSB zu diskutieren, aber noch keine konkrete und abschließende Entscheidung zu fällen. Wir wollen ganz einfach die Ergebnisse der Agenda 2020 des IOC einbeziehen«, sagte Hörmann.

Deutscher Eishockey-Bund präsentiert Ergebnisse der Bilanzprüfung

München (dpa) - Der finanziell angeschlagene Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat erstmals die Ergebnisse der Bilanzprüfung der vergangenen Jahre bei einem Treffen mit Landesverbänden und Ligen offengelegt. Das teilte der DEB am Donnerstag mit. »Uns liegen jetzt alle Zahlen vor«, sagte DEB-Präsident Franz Reindl nach dem Gespräch mit Vertretern der Landes-Eissport-Verbände, der Oberligen, sowie der Profiligen DEL und DEL2 in München. »Wir haben diese im kleinen Kreis diskutiert. Es waren gute und vertrauensvolle Gespräche, bei denen man gemerkt hat, dass die Eishockeyfamilie zusammen steht und den Sport nach vorne bringen will.«