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Bundestrainer Löw will weitere Titel: «Eine Epoche prägen»


Berlin (dpa) - Bundestrainer Joachim Löw hat trotz des WM-Erfolges vor Selbstzufriedenheit gewarnt und den Titel bei der Europameisterschaft in Frankreich als klares Ziel genannt. «Als Trainer wünscht man sich, dass wir in der Lage sind, dann auch diesen Erfolg zu bestätigen», sagte Löw am Montag in einem vom Deutschen Fußball-Bund verbreiteten Interview. «Dass wir eine Epoche prägen und vielleicht nicht nur einen Titel gewinnen. Dieses Gefühl möchte man gerne wieder einmal spüren», erklärte Löw und ergänzte: «Dass wir vielleicht in der Lage sind, 2016 ernsthaft um den Titel mitzuspielen, und dass wir das Ding in Paris gewinnen können und dass wir uns dann noch mal Richtung WM 2018 konzentrieren.»

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Geringe Beteiligung bei Protestveranstaltung von Olympia-Gegnern

Berlin (dpa) - Zu einer Protestveranstaltung von Olympia-Gegnern in Berlin sind nur sehr wenige Teilnehmer erschienen. Am Montagabend versammelten sich etwa 15 Menschen vor der Max-Schmeling-Halle, um eine Diskussionsveranstaltung des Landessportbundes zum Thema Olympische Sommerspiele in Deutschland zu stören. Die Demonstranten, die der Einladung des Initiativkreises «Olympia 2024 verhindern - in Berlin und überall!» gefolgt waren, hielten Plakate mit der Aufschrift wie «IOC zerschlagen» oder «NOlympia» hoch. Als die Teilnehmer in das Foyer der Max-Schmeling-Halle gehen wollten, um dort Informationsmaterial abzulegen, hinderte sie die Polizei daran.

ALBA Berlin feiert 13. Liga-Sieg in Serie - 90:68 in Tübingen

Tübingen (dpa) - ALBA Berlin hat die beeindruckende Serie in der Basketball-Bundesliga weiter ausgebaut. Bei den Tigers Tübingen gewannen die Berliner nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit 90:68 (46:39). Durch ihren 13. Erfolg im 13. Ligaspiel stehen die Albatrosse weiterhin souverän an der Tabellenspitze. Vojdan Stojanovski mit 17 und Alex Renfroe mit 12 Punkten waren die besten Werfer des Pokalsiegers; für die Gastgeber erzielte Michael Cuffee 20 Zähler.

Tennisprofi Haas zu DTB-Präsidentenwahl: «Nicht nachvollziehbar»

Stuttgart (dpa) - Der derzeit verletzte Tennisprofi Tommy Haas hat die Wahl von Ulrich Klaus zum neuen Präsidenten des Deutschen Tennis Bundes (DTB) kritisiert. «Die Entscheidung ist für mich nicht nachvollziehbar. Michael Stich wäre der perfekte Kandidat gewesen: Top-Spieler, Wimbledon-Champion und ein hervorragender Turnierveranstalter, der international extrem gut vernetzt ist und über großes Fachwissen verfügt», sagte Haas den «Stuttgarter Nachrichten» (Dienstag) und betonte: «Es ist schade, dass die DTB-Gremien diese einmalige und große Chance nicht genutzt haben.»

Sieben Bundesliga-Profis in Japans Aufgebot für Asien-Cup

Tokio (dpa) - Sieben Bundesliga-Profis stehen im japanischen Aufgebot für den Asien-Cup im Januar. Trainer Javier Aguirre berief am Montag unter anderem Shinji Kagawa von Borussia Dortmund und den Mainzer Shinji Okazaki in seine 23-köpfige Auswahl für das Turnier vom 9. bis 31. Januar in Australien. Die japanische Fußball-Nationalmannschaft geht als Titelverteidiger in den Kontinental-Cup und strebt ihren fünften Titel an. In der Gruppe D treffen die Japaner auf Palästina, Jordanien und Irak. Hiroshi Kiyotake von Hannover 96 wurde erstmals unter Aguirre in die Nationalelf berufen. Zudem stehen Atsuto Uchida vom FC Schalke 04, der Stuttgarter Gotoku Sakai und die beiden Frankfurter Makoto Hasebe und Takashi Inui im Aufgebot.

Draisaitl-Club Edmonton Oilers trennt sich von Trainer Eakins

Edmonton (dpa) - Der NHL-Club des deutschen Eishockey-Talents Leon Draisaitl hat sich von seinem Trainer Dallas Eakins getrennt. Das gaben die Edmonton Oilers am Montag bekannt. Tags zuvor hatte das Team aus Kanada in der Nordamerika-Liga NHL im Heimspiel gegen die New York Rangers mit 0:2 verloren und die vierte Pleite nacheinander kassiert. Insgesamt war es für die Oilers bereits die 24. Niederlage im 31. Spiel der Saison. Das ist die schlechteste Bilanz aller NHL-Teams. Im Westen liegt die Mannschaft auf dem letzten Platz.

Sampdoria-Präsident Ferrero wegen Diskriminierung gesperrt

Rom (dpa) - Sampdoria Genuas Präsident Massimo Ferrero ist wegen diskriminierender Aussagen vom italienischen Fußball-Verband (FIGC) für drei Monate gesperrt worden. Der Präsident des Serie-A-Clubs muss zudem eine Geldstrafe von 10 000 Euro zahlen, wie die FIGC am Montag mitteilte. Sampdoria Genua wurde vom Nationalen FIGC-Gericht zur Zahlung von 35 000 Euro verurteilt. Ferrero hatte den indonesischen Präsidenten von Inter Mailand, Erick Thohir, im Oktober in einer Fernsehsendung als «Philippiner» bezeichnet. «Er ist aus Indonesien gekommen, um ein Symbol des Fußballs zu beleidigen», hatte Ferrero gesagt, nachdem der langjährige Club-Besitzer Massimo Moratti auch als Ehrenpräsident bei Inter Mailand zurückgetreten war. Ferrero hatte sich später für seine Aussagen entschuldigt.

FC Bayern bindet Norwegerin Nora Holstad bis 2017

München (dpa) - Die norwegische Fußball-Nationalspielerin Nora Holstad wird in der Frauen-Bundesliga auch in den kommenden zwei Spielzeiten für den FC Bayern München auflaufen. Die 27 Jahre alte EM-Zweite von 2013 hat ihren Vertrag in München vorzeitig bis zum 30. Juni 2017 verlängert, wie der Verein am Montag mitteilte. Die Abwehrspielerin wechselte zu Jahresbeginn nach München. Nora Holstad kam in bislang 24 Spielen zum Einsatz, darunter alle Bundesligapartien der laufenden Saison. Dabei erzielte sie zwei Tore.