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FIFA-Kandidat al-Hussein kritisiert Blatter: Verantwortung übernehmen


London (dpa) - Jordaniens Prinz Ali bin al-Hussein hat zum Auftakt seiner FIFA-Präsidentschaftskampagne klare Kritik an Amtsinhaber Joseph Blatter geäußert. «Er war der Präsident und muss verantwortlich gemacht werden. Wenn ich Präsident werde, werde ich für alle Aktionen Verantwortung übernehmen», sagte der derzeitige Vize-Chef des Fußball-Weltverbandes am Dienstag in London. Der 39-Jährige tritt am 29. Mai gegen Blatter an. Sollte der Schweizer im Amt bleiben, will al-Hussein seine FIFA-Posten aufgeben. Die notwendigen Unterstützerschreiben für eine Kandidatur bekam er aus Weißrussland, England, Malta, Georgien, Jordanien und den USA.

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Zweitligisten aktiv auf Winter-Transfermarkt - Aue holt acht Neue

München (dpa) - In der 2. Fußball-Bundesliga haben sich vor allem die abstiegsgefährdeten Vereine auf dem Winter-Transfermarkt bedient. Von den insgesamt gut vier Dutzend Neuzugängen in der Liga heuerten acht beim Tabellenschlusslicht FC Erzgebirge Aue an. Der VfR Aalen (16.) verstärkte sich mit fünf Profis, St. Pauli (17.), 1860 München (15.), Sandhausen (14.) und der FSV Frankfurt (13.) mit je drei Neulingen. Spitzenreiter FC Ingolstadt veränderte seinen Kader durch Max Christiansen und Thomas Pledl nur auf zwei Positionen. Als einzige Zweitlige-Mannschaft verpflichtete Fortuna Düsseldorf keinen neuen Spieler in dieser Transferperiode.

Sprunggelenkverletzung: Leverkusens Kruse fällt monatelang aus

Leverkusen/Sydney (dpa) - Bayer Leverkusen muss mehrere Monate auf den australischen Fußball-Nationalstürmer Robbie Kruse verzichten. Wie genauere medizinische Untersuchungen ergaben, hat sich der Angreifer beim 2:1-Sieg im Finale des Asien-Cups gegen Südkorea am Samstag eine Sprunggelenk- und Bänderverletzung zugezogen. Nach Angaben von Bayer-Trainer Roger Schmidt fällt Kruse drei bis vier Monate aus. Damit wäre die Rückrunde für den 26-Jährigen wohl vorzeitig beendet.

Schürrle beginnt Wolfsburg-Engagement mit Laufeinheit

Wolfsburg (dpa) - Mit einer Laufeinheit hat am Dienstag das Engagement von Fußball-Weltmeister André Schürrle beim VfL Wolfsburg begonnen. Rund 16 Stunden nach der Einigung zwischen dem Bundesligisten und dem FC Chelsea absolvierte der 24 Jahre alte Flügelstürmer sein erstes Training in Wolfsburg. Der Nationalspieler soll am Mittwoch offiziell vorgestellt werden. Schürrle war für geschätzte 32 Millionen Euro aus der Premiere League zum Bundesliga-Zweiten gewechselt.

Torhüter Trapp verlängert Vertrag bei Eintracht Frankfurt bis 2019

Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurt hat den Vertrag mit seinem Torhüter und Kapitän Kevin Trapp bis zum 30. Juni 2019 verlängert. Dies gab der hessische Fußball-Bundesligist am Dienstag bei einer Pressekonferenz bekannt. Der Kontrakt des 24-Jährigen lief ursprünglich bis 2016, Trapp hatte aber eine Ausstiegsklausel für diesen Sommer. Die Eintracht hatte seit Wochen darum gekämpft, den früheren U21-Nationalkeeper langfristig an sich zu binden.

Japans Fußball-Verband trennt sich von Trainer Aguirre

Tokio (dpa) - Japans Fußball-Verband hat seinen Nationaltrainer Javier Aguirre wegen einer angeblichen Verwicklung in einen Spielmanipulationsskandal in Spanien beurlaubt. Das teilte der Verband am Dienstag mit. Der Mexikaner hat die Anschuldigungen aus Spanien stets zurückgewiesen. Aguirre hatte im August 2014 die Nachfolge von Alberto Zaccheroni angetreten, unter dessen Regie Japan bei der Weltmeisterschaft in Brasilien bereits in der Vorrunde ausgeschieden war. Unter Aguirre war Titelverteidiger Japan im Januar im Viertelfinale des Asien-Cups ausgeschieden.

Deutschland-Rennen: Ecclestone hofft bis Wochenende auf Klärung

Jerez de la Frontera (dpa) - Für Bernie Ecclestone könnte sich in den kommenden Tagen klären, ob das in diesem Jahr bedrohte Deutschland-Rennen stattfinden wird. «Wir tun unser Bestes, vielleicht haben wir am Wochenende eine Antwort», sagte der Geschäftsführer der Formel 1 in einem Gespräch der englischen Nachrichtenagentur Press Association am Dienstag. Darin machte Ecclestone auch die deutschen Zuschauer mitverantwortlich für die derzeitige Misere. «Letztlich, und nur Gott weiß warum, ist das deutsche Publikum lausig», zitierte ihn PA.

Rosberg gestoppt: Silberpfeil bleibt erneut stehen

Jerez de la Frontera (dpa) - Der neue Formel-1-Mercedes ist auch am Dienstag bei den Testfahrten in Jerez de la Frontera stehen geblieben. Nico Rosberg musste den Silberfeil nach 93 Runden auf dem Circuito de Jerez abstellen. Die Ursache war zunächst unklar. Am Vortag hatte ein Wasser-Leck für das vorzeitige Testende von Weltmeister Lewis Hamilton gesorgt. Schnellster am Dienstag zur Hälfte des dritten Testtages war Kimi Räikkönen im Ferrari. Sein neuer Teamkollege Sebastian Vettel hatte bereits an den beiden Tagen zuvor jeweils die schnellste Runde gedreht.

DTB nach Trennung von Arriens: Nachfolger erst nach Fed-Cup-Duell

München (dpa) - Nach der Trennung von Davis-Cup-Teamchef Carsten Arriens will der Deutsche Tennis Bund frühestens in der nächsten Woche einen Nachfolger bestimmen. Der Verband kündigte am Dienstag an, erst nach dem Fed-Cup-Duell der deutschen Frauen am Wochenende in Stuttgart eine Entscheidung über den neuen Herren-Coach fällen zu wollen. Als Kandidaten sind die Ex-Profis Alexander Waske und Rainer Schüttler im Gespräch. Zuvor hatte sich der DTB mit Arriens auf eine Vertragsauflösung geeinigt.

Siegesserie gerissen: Erste Niederlage für Hawks nach 19 Spielen

New Orleans (dpa) - Die Siegesserie der Atlanta Hawks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ist beendet. Das Team mit Dennis Schröder kassierte am Montag (Ortszeit) mit dem 100:115 bei den New Orleans Pelicans die erste Niederlage nach 19 Spielen. Die Dallas Mavericks mit Superstar Dirk Nowitzki setzten sich gegen die Minnesota Timberwolves mit 100:94 durch. In New Orleans bekamen die Hawks vor allem Pelicans-Star Anthony Davis nicht in den Griff, der 29 Punkte und 13 Rebounds holte. Für Atlanta war Jeff Teague mit 21 Zählern am erfolgreichsten, der ehemalige Braunschweiger Schröder steuerte zehn Punkte bei.