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dpa-Nachrichtenüberblick Sport

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Kohlschreiber kehrt gegen Frankreich ins Davis-Cup-Team zurück


München (dpa) - Philipp Kohlschreiber kehrt im Erstrunden-Duell gegen Frankreich in die deutsche Davis-Cup-Mannschaft zurück. «Ich freue mich und hoffe, dass ich der Mannschaft helfen kann», sagte der zuletzt suspendierte Kohlschreiber am Donnerstag in München. Er habe «ein gutes Gespräch» mit dem neuen Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann gehabt und ihm gesagt: «Wenn du mich nominierst, will ich spielen.» Kohlmann wird sein Tennis-Team für die Partie gegen den Vorjahresfinalisten in Frankfurt am Main vom 6. bis 8. März am Dienstag benennen. Allerdings hatte er bereits zuvor gesagt, dass er mit der deutschen Nummer eins plane.

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Skandal um angebliche Spielmanipulationen in Spanien weitet sich aus

Madrid (dpa) - Der Skandal um angebliche Spielmanipulationen in der ersten spanischen Fußball-Liga weitet sich aus. Die Clubführung von CA Osasuna erstattete vor einem Gericht Anzeige, weil 2,4 Millionen Euro von den Konten des Clubs «verschwunden» seien. Es gebe keine Belege dafür, wozu die Summe ausgegeben worden sei, teilte der Verein mit. Ein früherer Geschäftsführer von CA Osasuna hatte ausgesagt, Ende der vorigen Saison habe die damalige Clubführung versucht, den Ausgang von Spielen im Kampf gegen den Abstieg zu manipulieren. Bisher war es in der Affäre vor allem um die Partie Espanyol gegen Osasuna gegangen. Nun stehen drei Ligaspiele im Blickpunkt.

«Sports Illustrated»: Fußball-WM 2022 in Katar im November/Dezember

New York (dpa) - Die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar soll nach Informationen der US-Zeitschrift «Sports Illustrated» im November und Dezember stattfinden. Auf diesen Termin habe sich eine vom Weltverband FIFA einberufene Arbeitsgruppe festgelegt, berichtete das Blatt am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf mehrere Quellen. Diese Empfehlung werde die FIFA-Task-Force in der kommenden Woche auf ihrer Sitzung in Doha vorlegen. Die endgültige Entscheidung über den Termin für die umstrittene WM in sieben Jahren will das Exekutivkomitee der FIFA im März fällen.

Figo stellt Wahlprogramm vor: WM-Reform und mehr Geld für Jugend

London (dpa) - Mit der Vorlage eines «Manifestes für den Fußball» hat der frühere Weltfußballer Luis Figo den Wahlkampf um das Amt des Präsidenten im Weltverband FIFA eröffnet. Bei der Präsentation des Programms am Donnerstag in London nannte der Portugiese die Reform der Weltmeisterschaft und die Neuverteilung von FIFA-Geldern als vordringlichste Aufgaben, falls er im Mai auf dem FIFA-Kongress in Zürich zum Nachfolger von Amtsinhaber Joseph Blatter gewählt werde. Figo schlug eine Erweiterung des WM-Starterfeldes von bisher 32 auf 40 oder sogar 48 Mannschaften vor. Zwei Endrunden mit jeweils 24 Mannschaften könnten zeitgleich auf zwei Kontinenten gespielt werden.

Tino Edelmann vierter DSV-Starter bei erster Kombinierer-Entscheidung

Falun (dpa) - Tino Edelmann geht als vierter deutscher Athlet in die erste Weltmeisterschafts-Entscheidung in der Nordischen Kombination an diesem Freitag. Der Zella-Mehliser wurde am Donnerstag von Bundestrainer Hermann Weinbuch neben Olympiasieger Eric Frenzel, Fabian Rießle und Johannes Rydzek für den Wettbewerb mit einem Sprung von der Normalschanze und dem 10-Kilometer-Langlauf nominiert. Edelmann erhielt den Vorzug vor Routinier Björn Kircheisen, der im Einzel mit dem Springen auf der Großschanze eine Einsatzchance erhalten dürfte. Dann darf der DSV fünf Athleten ins Rennen schicken, weil Frenzel als Titelverteidiger ein persönliches Startrecht hat.

DSV-Springer bei WM mit überzeugendem Trainingsauftakt

Falun (dpa) - Die deutschen Skispringer haben im ersten WM-Training auf der Normalschanze geglänzt und Hoffnungen auf ein Topergebnis in der Entscheidung am Samstag geweckt. Im ersten Durchgang war Markus Eisenbichler am Donnerstag mit 96 Metern der Beste. Richard Freitag sprang im zweiten Versuch sogar noch einen halben Meter weiter und war damit ebenfalls Erster. Der dritte Durchgang wurde wegen zu starken Windes abgesagt. Severin Freund legte nach einem verkorksten ersten Sprung zu und reihte sich danach als Fünfter mit 93 Metern im Vorderfeld ein.

Biathlon: Deutsches Team reist wie erwartet ohne Gössner zur WM

Planegg (dpa) - Das deutsche Biathlon-Team wird wie erwartet ohne Miriam Gössner zu den Weltmeisterschaften im finnischen Kontiolahti reisen. Die 24-jährige Garmischerin wurde bei der Nominierung für die Titelkämpfe vom 3. bis 15. März nicht berücksichtigt. Insgesamt berief der Deutsche Skiverband am Donnerstag sechs Männer und fünf Frauen in das WM-Aufgebot. Gössner hatte die interne Norm für die Welttitelkämpfe verpasst. Nach ihrem Radunfall im Frühjahr 2013 mit vier gebrochenen Rückenwirbeln kämpfte sie in diesem Winter um den Anschluss an die Weltspitze. Jetzt peilt sie die WM 2016 in Oslo an.

Mercedes in Not: Auch Rosberg nicht fit - Nervenentzündung im Nacken

Barcelona (dpa) - Dem Weltmeister-Team Mercedes drohen bei den Formel-1-Testfahrten auf dem Ciruit de Catalunya bei Barcelona die Fahrer auszugehen. Wie der Rennstall am Donnerstag bestätigte, ist auch Nico Rosberg nicht fit und sein Einsatz auf dem Grand-Prix-Kurs offen. Der WM-Zweite leidet an einer Nervenentzündung im Nacken. Ob Rosberg an diesem Freitag und Sonntag wie eigentlich geplant fahren kann, ist fraglich. Champion und Teamkollege Lewis Hamilton hatte seinen Auftakt zur zweiten Testphase wegen Fiebers und Unwohlsein abbrechen müssen. Am Donnerstagnachmittag steuerte Ersatzpilot Pascal Wehrlein den neuen Silberpfeil.

Mehr als 100 000 Unterschriften für Olympia in Berlin gesammelt

Berlin (dpa) - In Berlin sind mehr als 100 000 Unterschriften für eine Bewerbung der Hauptstadt als Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 gesammelt worden. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) überreichte sie am Donnerstag am Brandenburger Tor an den Vize-Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), Stephan Abel. Der DOSB entscheidet in gut vier Wochen, ob er Berlin oder Hamburg in das Bewerberrennen schicken will. «Die Unterschriften sind das Votum, auf das viele gewartet haben», sagte Müller.