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Mixed-Staffel: Kummer, Preuß, Böhm und Doll für Deutschland


Kontiolahti (dpa) - Mit dem Überraschungs-Quartett Luise Kummer, Franziska Preuß, Daniel Böhm und Benedikt Doll bestreiten die deutschen Biathleten bei der Weltmeisterschaft in Kontiolathi das Eröffnungsrennen. WM-Neuling Kummer wurde für die Mixed-Staffel als Startläuferin nominiert, Debütant Doll wird bei dem Rennen über 2x6 und 2x7,5 Kilometer am Donnerstag (17.15 Uhr/ZDF und Eurosport) als Schlussläufer eingesetzt. Dies kündigten die beiden Bundestrainer Gerald Hönig und Mark Kirchner am Mittwoch nach dem Training an. Damit verzichtet Deutschland im ersten WM-Rennen auf Simon Schempp und Arnd Peiffer.

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Nationalspieler Reus erleidet »Pferdekuss« im Oberschenkel

Dortmund (dpa) - Fußball-Nationalspieler Marco Reus hat sich im Pokal-Achtelfinalspiel von Borussia Dortmund beim Drittligisten Dynamo Dresden am Dienstagabend nur leicht verletzt. Es handele sich um einen »Pferdekuss« im Oberschenkel, erklärte BVB-Sprecher Sascha Fligge am Mittwoch. Die Verantwortlichen würden nun Tag für Tag schauen, wie sich der Bluterguss bei Reus entwickele. Ob er im Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Hamburger SV eingesetzt werden kann, ist noch nicht ganz klar.

Lahm: Karriereende womöglich erst nach 2018 - Kein Trainerjob

München (dpa) - Philipp Lahm kann sich vorstellen, entgegen jüngsten Aussagen doch länger als noch gut drei Jahre beim FC Bayern München zu spielen und seine Karriere zu verlängern. 2018 läuft sein Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister aus, der Lahms letzter sein soll, wie der Weltmeister erst im Januar in einem Interview betont hatte. »Dennoch ist nicht auszuschließen, dass ich 2018 sage: Ich fühle mich gut und fit, ich will doch noch ein Jahr spielen. Das ist gut möglich«, erzählte der 31-Jährige bei »goal.com« am Mittwoch. Nicht vorstellen kann sich Lahm einen Trainerjob an der Säbener Straße, der noch mehr tägliche Arbeit erfordere als der eines Spielers.

Watzke zu Bierbecherwurf auf Reif: »Absolut nicht in Ordnung«

Dresden/Dortmund (dpa) - Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat sich vom Bierbecherwurf eines Fans auf den TV-Journalisten Marcel Reif distanziert. »Das ist absolut nicht in Ordnung«, sagte Watzke nach dem Vorkommnis während des Achtelfinales im DFB-Pokal beim Drittligisten Dynamo Dresden am Dienstagabend (2:0 für Dortmund). Sky-Fußballreporter Reif war dabei von einem Stadionbesucher mit einem Bier beworfen worden und hatte zudem über verbale Attacken und Bedrohungen geklagt. »Das kam aus der Dortmunder Ecke«, erklärte Reif.

Handball-Bundestrainer Vestergaard überrascht mit Wörz-Nominierung

Leipzig (dpa) - Der neue Handball-Bundestrainer Jakob Vestergaard hat mit der Nominierung von Nina Wörz für eine Überraschung gesorgt. Die 34 Jahre alte Spielmacherin vom ungarischen Club Siofok KC steht erstmals seit vier Jahren im Aufgebot für den Lehrgang ab 16. März in Aschersleben und die Länderspiele bei der Karpaten-Trophy im rumänischen Cluj. Das teilte der Deutsche Handballbund (DHB) am Mittwoch mit. Der Däne Vestergaard hat die Nachfolge seines Landsmannes Heine Jensen angetreten.

Straubing Tigers trennen sich nach DEL-Hauptrunde von acht Spielern

Straubing (dpa) - Die Straubing Tigers haben sich nach dem Ende einer erneut schlechten Hauptrunde in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) von acht Spielern getrennt. Wie der niederbayerische Verein am Dienstagabend bekanntgab, werden die in diesem Winter enttäuschenden Stürmer Marcel Brandt, Jared Gomes, Laurent Meunier, Harrison Reed, Karl Stewart und Sacha Treille künftig nicht mehr für die Tigers spielen. Auch Torhüter Jason Bacashihua und Verteidiger Sören Sturm müssen den Verein verlassen, der als Tabellenvorletzter den Einzug in die Playoffs auch in diesem Jahr deutlich verpasst hatte. Ein Umbruch im Kader sei »unumgänglich«, befand Manager Jason Dunham.

Schröders Hawks als erstes NBA-Team für Playoffs qualifiziert

Atlanta (dpa) - Die Atlanta Hawks mit Nationalspieler Dennis Schröder haben als erstes Team der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA die Playoffs erreicht. Der Spitzenreiter der Eastern Conference gewann am Dienstag (Ortszeit) sein Heimspiel gegen die Houston Rockets dank eines 32:15-Schlussviertels mit 104:96. Eingangs des vierten Spielabschnitts hatten die Hawks noch mit 15 Zählern hinten gelegen. Durch den 48. Saisonsieg können die Hawks bereits 22 Spieltage vor Ende der Vorrunde nicht mehr von einem der acht K.o.-Runden-Plätze verdrängt werden.