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US-Frauen holen dritten WM-Titel mit 5:2 gegen Japan


Vancouver (dpa) - Die USA haben sich nach 1991 und 1999 zum dritten Mal den Titel bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen gesichert. Die Amerikanerinnen gewannen im Finale am Sonntag (Ortszeit) in Vancouver gegen Titelverteidiger Japan souverän mit 5:2 (4:1) und revanchieren sich damit für die vor vier Jahren in Frankfurt erlittene Endspiel-Niederlage. US-Spielführerin Carli Lloyd traf vor 53 341 Zuschauern im BC Place Stadion gleich dreimal (3./ 5./16.). Die weiteren Treffer erzielten Lauren Holiday (14.) und Tobin Heath (54.) sowie die für den VfL Wolfsburg spielende Yuki Ogimi (27.) und Julie Johnston (52./Eigentor).

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Bundestrainerin Neid: Kein schnelles Treffen mit Bundesligatrainern

Frankfurt/Main (dpa) - In der Debatte um die Zukunft des deutschen Frauen-Fußballs strebt Bundestrainerin Silvia Neid kein schnelles Treffen mit den Bundesligatrainern an. «Ich mache jetzt erst einmal Urlaub, den habe ich mir verdient. Mit der WM-Analyse lasse ich mir Zeit. Ich weiß ja, was wir verbessern müssen», sagte Neid am Montag nach der Ankunft des WM-Vierten in Frankfurt. Wegen eines technischen Defekts der Maschine war der DFB-Tross erst mit dreistündiger Verspätung aus Vancouver abgeflogen. Die Kritik aus der Bundesliga am Auftritt ihres Teams in Kanada wies Neid erneut zurück.

Weltmeister-Trainer Löw verteidigte Frauen-Bundestrainerin Neid

Berlin (dpa) - Weltmeister-Coach Joachim Löw hat Frauen-Bundestrainerin Silvia Neid gegen Kritik aus der Bundesliga verteidigt. «Was in der Öffentlichkeit vom einen oder anderen Trainerkollegen gesagt wurde, ist einfach mieser Stil - vor allem die Art und Weise. Kritik unter Kollegen sollte man direkt mit den beteiligten Trainern besprechen. So haben wir es beim DFB immer gehalten», sagte Löw der «Bild» (Montag). Die Frauen-Bundestrainerin war schon vor dem mit 0:1 gegen England im Spiel um Platz drei von Bundesliga-Trainern wie Colin Bell (Frankfurt), Bernd Schröder (Potsdam) und Ralf Kellermann (Wolfsburg) kritisiert worden.

Gasquet schlägt Kyrgios in Wimbledon - Brown-Bezwinger Troicki raus

London (dpa) - Richard Gasquet und Vasek Pospisil haben als erste Spieler in der Herren-Konkurrenz das Viertelfinale in Wimbledon erreicht. Der 25 Jahre alte kanadische Tennisprofi Pospisil setzte sich am Montag gegen den Serben Viktor Troicki nach 0:2-Satzrückstand noch mit 4:6, 6:7 (4:7), 6:4, 6:3, 6:3 durch und steht erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier unter den besten Acht. Troicki hatte in der dritten Runde den deutschen Qualifikanten Dustin Brown bezwungen. Gasquet gewann gegen den australischen Aufsteiger Nick Kyrgios 7:5, 6:1, 6:7 (7:9), 7:6 (8:6). Bei den Damen zogen die Amerikanerinnen Madison Keys und Coco Vandeweghe in das Achtelfinale ein.

Wimbledon: Serena gewinnt Williams-Duell mit Schwester Venus

London (dpa) - Serena Williams hat das Tennis-Duell mit ihrer älteren Schwester Venus in Wimbledon für sich entschieden und das Viertelfinale erreicht. Die Weltranglisten-Erste gewann am Montag 6:4, 6:3 und feierte im insgesamt 26. Vergleich mit Venus den 15. Sieg. Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale trifft Serena am Dienstag auf die Schweizerin Belinda Bencic oder Victoria Asarenka aus Weißrussland. Nach 1:08 Stunden verwandelte die 33-Jährige ihren ersten Matchball.

31 Beckenschwimmer und acht Freiwasser-Athleten zur WM nach Kasan

Berlin (dpa) - 31 Beckenschwimmer und acht Freiwasser-Athleten vertreten Deutschland bei den Weltmeisterschaften in Kasan. Angeführt wird das Aufgebot von Europameister Marco Koch und Weltrekordler Paul Biedermann. Der 29-Jährige reist über 200 Meter Freistil ebenso auf Platz eins der Weltjahresbestenliste zu den Titelkämpfen in Russland vom 24. Juli bis 09. August wie Franziska Hentke (200 Meter Schmetterling). Koch hatte bei der Schwimm-WM 2013 als Zweiter über 200 Meter Brust die einzige deutsche Beckenmedaille geholt. Auf diesem Trio ruhen auch die größten Edelmetallhoffnungen im Becken.

Bericht: Bundestrainer Fleming Assistent in Denver - DBB: Nichts dran

Denver/Frankfurt/Main (dpa) - Der Deutsche Basketball-Bund (DBB) hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach Bundestrainer Chris Fleming neuer Assistenzcoach bei den Denver Nuggets in der nordamerikanischen Profiliga NBA werden soll. «Ich habe gerade mit Chris telefoniert, da ist nichts dran. Wenn da etwas dran wäre, dann würde er es zuerst mit uns diskutieren», sagte DBB-Präsident Ingo Weiss am Montag. Fleming werde wie geplant die Basketball-Nationalmannschaft um Dirk Nowitzki und Dennis Schröder auf die EM im September vorbereiten.

NASCAR-Sprintrennen in Daytona endet mit heftigem Unfall

Daytona (dpa) - Das Sprintrennen der NASCAR in Daytona ist mit einem spektakulären Crash zu Ende gegangen. Als Sieger Dale Earnhardt Junior in der Nacht auf Montag die Ziellinie überquerte, war auch ihm nicht nach Jubeln. «Oh, mein Gott, das sah schrecklich aus», funkte er an seinen Crew. Hinter ihm war der Wagen von Austin Dillon mit hoher Geschwindigkeit in die Fangzäune geflogen und auf dem Dach gelandet, ehe auch noch ein Konkurrent in das Auto krachte. Letztlich konnte sich Dillon aus dem Wrack befreien. Lediglich sein Arm und sein Steißbein bekamen bei dem schweren Unfall etwas ab.