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Einigung über Wechsel: Draxler von Schalke nach Wolfsburg


Wolfsburg (dpa) - Der Wechsel von Fußball-Weltmeister Julian Draxler vom FC Schalke 04 zum VfL Wolfsburg steht unmittelbar vor dem Abschluss. Beide Bundesliga-Clubs einigten sich nach dpa-Informationen am Montag auf einen Transfer. Noch sei der Vertrag beim VfL aber noch nicht unterschrieben, hieß es am Mittag. Wie die «Bild» auf ihrer Internetseite berichtete, soll Schalke 35 Millionen Euro an Ablöse für den 21-Jährigen erhalten. Draxler soll in Wolfsburg Kevin De Bruyne ersetzen, der für rund 75 Millionen Euro zu Manchester City gewechselt war.

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Fußball-Umfrage: Nur 13 Prozent der Deutschen glauben an EM-Titel

Frankfurt/Main (dpa) - Nur eine Minderheit der Bundesbürger glaubt vor den ersten Länderspielen der EM-Saison, dass Fußball-Weltmeister Deutschland im kommenden Jahr auch Europameister wird. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov antworteten 13 Prozent auf eine entsprechende Frage mit «ja». 54 Prozent der 2005 befragten Personen antworteten «vielleicht», 20 Prozent sagten «nein». An der Qualifikation des Teams von Bundestrainer Joachim Löw für das Turnier in Frankreich zweifeln dagegen nur drei Prozent. 64 Prozent glauben, dass die von Kapitän Bastian Schweinsteiger angeführte Mannschaft in ihrer Gruppe am Ende Platz eins oder zwei belegen wird.

De Bruyne rechtfertigt Rekordwechsel: «Muss Risiko eingehen»

Wolfsburg (dpa) - Kevin De Bruyne hat seinen Bundesliga-Rekordwechsel für rund 75 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zu Manchester City verteidigt. «Manchmal musst du auch ein Risiko eingehen. Ich will vorankommen und bin auch stolz auf mich, so etwas jetzt schon erreicht zu haben», sagte der 24 Jahre alte belgische Nationalspieler im Sport1-Interview: «Ich will so viele Titel wie möglich gewinnen mit City. Das sagt zwar jeder Fußballer, aber es ist nun mal das Größte einen Titel zu gewinnen.» De Bruyne räumte auch ein, dass die vergangenen Wochen mit dem andauernden Transfertheater belastend für ihn gewesen sein. «Die letzten Wochen waren sehr schwer für mich, es war vielleicht die härteste Zeit meines Lebens», sagte De Bruyne.

Sieg im Vorlauf: Ruder-Achter auf direktem Weg ins WM-Finale

Lac d'Aiguebelette (dpa) - Der Deutschland-Achter ist erfolgreich in die Ruder-WM gestartet. Mit einem Sieg im Vorlauf auf dem Lac d'Aiguebelette in Frankreich zog das Team um Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) am Montag auf direktem Weg in das Finale ein. Der WM-Zweite des Vorjahres kam eine Bootslänge vor den Teams aus Polen und den USA ins Ziel und damit der avisierten Olympia-Qualifikation ein beträchtliches Stück näher.

«Spiele der Wahrheit»: Löw ist überzeugt vom Sieg gegen Polen

Frankfurt/Main (dpa) - Mit dem Selbstverständnis des Weltmeisters geht Fußball-Bundestrainer Joachim Löw in die «zwei Spiele der Wahrheit» gegen Polen und Schottland. «Wir werden eine Mannschaft auf dem Platz haben, die Polen schlägt», versprach der Bundestrainer in einem «Kicker»-Interview vor dem Topspiel in der EM-Qualifikation an diesem Freitag in Frankfurt. In einem auch am Montag veröffentlichten Interview der «Süddeutschen Zeitung» räumte er zugleich ein, dass seine Mannschaft in der zurückliegenden Saison «nicht weltmeisterlich gespielt» habe. Mit 13 Punkten ist Deutschland darum in seiner Quali-Gruppe nur Zweiter hinter Polen (14) und vor Schottland (11).

1. FC Union Berlin trennt sich von Trainer Düwel

Berlin (dpa) - Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin hat sich von Trainer Norbert Düwel getrennt. Der Hauptstadtclub reagierte damit auf den schlechten Saisonstart mit nur vier Punkten aus den ersten fünf Liga-Spielen. Nach eingehender Analyse der sportlichen Entwicklung habe man sich zu der Trennung entschieden, teilte Union am Montag mit. Düwel hatte den Posten im vergangenen Sommer als Nachfolger von Uwe Neuhaus übernommen. In den nächsten Tagen werde der Verein einen neuen Trainer präsentieren, schrieb der Club auf seiner Webseite. Die beiden Assistenten André Hofschneider und Sebastian Bönig übernehmen zunächst das Training.

«Bild»: Formel-1-Pilot Hülkenberg bleibt bei Force India

Stuttgart (dpa) - Le-Mans-Sieger Nico Hülkenberg fährt nach Informationen der «Bild»-Zeitung auch in der kommenden Formel-1-Saison für Force India. Der 28 Jahre alte Rennfahrer aus Emmerich habe seinen Vertrag bei dem indischen Team verlängert, berichtete das Blatt (Montag). Am Dienstag solle die weitere Zusammenarbeit offiziell bekanntgegeben werden. Hülkenbergs Pläne, ein Cockpit bei Ferrari zu erhalten, hatten sich zerschlagen. Angeblich wollte ihn das neu einsteigende US-amerikanische Team Haas Racing für 2016 verpflichten.

Großkreutz und Blaszczykowski beim BVB vor dem Absprung

Dortmund (dpa) - Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund verliert zwei Spieler aus der jüngsten Erfolgs-Ära. Kevin Großkreutz und Jakub Blaszczykowski, 2011 und 2012 Meister und Pokalsieger (2012), stehen vor einem Wechsel ins europäische Ausland. Der Dortmunder Großkreutz folgt nach einem Bericht der «Ruhr Nachrichten» seinem Weltmeister-Teamkollegen Lukas Podolski zum türkischen Meister Galatasaray Istanbul. Nach dpa-Informationen wird der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler um 18.15 Uhr deutscher Zeit am Flughafen der Bosporus-Metropole erwartet, wo er den Medizin-Check absolvieren soll. Der polnische Nationalspieler Blaszczykowski will sich dem AC Florenz anschließen. Eine Einigung stand bei beiden Profis noch aus.

Ex-Siegerin Scharapowa sagt Teilnahme an US Open verletzt ab

New York (dpa) - Die Tennis-Weltranglisten-Dritte Maria Scharapowa hat ihre Teilnahme an den US Open wegen einer Beinverletzung abgesagt. Dies teilten die Organisatoren am Sonntag (Ortszeit) in New York mit, einen Tag vor dem Beginn des letzten Grand-Slam-Turniers in dieser Saison. Die Russin bestätigte ihr Fehlen via Facebook. «Ich habe alles getan, was möglich war, um rechtzeitig fit zu werden. Leider war nicht genügend Zeit», schrieb die 28-Jährige. Die Siegerin von 2006 hatte bereits vor zwei Jahren gefehlt, damals wegen einer Schulterblessur. Ihr bislang letztes Match bestritt Scharapowa beim verlorenen Wimbledon-Halbfinale gegen Serena Williams im Juli.

Ein Spiel Sperre für Stuttgarter Torwart Tyton

Stuttgart (dpa) - Torhüter Przemyslaw Tyton vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart ist nach seinem Platzverweis gegen Eintracht Frankfurt für ein Spiel gesperrt worden. Der Pole hatte bei der 1:4-Niederlage der Schwaben am Samstag in der 67. Minute nach einem Foul am Frankfurter Stürmer Luc Castaignos die Rote Karte gesehen. Der VfB stimmte dem Urteil des DFB-Sportgerichts am Montag zu. Tyton fehlt nun am 12. September im Punktspiel bei Hertha BSC nach der Länderspielpause.