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dpa-Nachrichtenüberblick Sport

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Clubs bestätigen Draxler-Wechsel zum VfL Wolfsburg


Wolfsburg (dpa) - Der Wechsel von Fußball-Weltmeister Julian Draxler vom FC Schalke 04 zum VfL Wolfsburg ist nach Angaben beider Clubs vom Montag perfekt. Mit geschätzten 35 Millionen Euro wird Draxler zum teuersten Bundesliga-Einkauf des VfL. Über die Transfermodalitäten vereinbarten Schalke und Wolfsburg Stillschweigen. Draxler erklärte, Wolfsburg sei »eine neue Herausforderung für mich. Ich möchte weiterhin auf Top-Niveau Fußball spielen«. Der 21 Jahre alte Nationalspieler bestritt für Schalke 119 Bundesliga-Spiele und erzielte 18 Tore. Draxler gehörte 2014 zum Kader, der in Brasilien Weltmeister wurde.

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Bochum feiert besten Saisonstart: Fünfter Sieg im fünften Spiel

Bochum (dpa) - Der VfL Bochum hat den besten Saisonstart seiner Vereinsgeschichte perfekt gemacht. Im Montagabendspiel der 2. Fußball-Bundesliga besiegte die Mannschaft von Trainer Gertjan Verbeek den TSV 1860 München mit 1:0 (0:0). Simon Terodde bescherte mit seinem fünften Saisontor (48. Minute) den Bochumern den fünften Sieg in Serie, was dem Revierclub zum Auftakt einer Spielzeit noch nie gelungen war. Die Münchner Löwen hingegen bleiben auch nach fünf Spieltagen sieglos und rangieren auf Tabellenplatz 16.

Haas bei US Open in der ersten Runde ausgeschieden

New York (dpa) - Tennisprofi Tommy Haas ist bei seinen 17. US Open gleich in der ersten Runde ausgeschieden. Der Wahl-Amerikaner verlor am Montag in New York gegen den Spanier Fernando Verdasco 6:3, 1:6, 7:6 (7:3), 3:6, 1:6. Es war gegen den 31-jährigen Verdasco die zweite Niederlage im fünften Vergleich, auch die erste gab es bei den US Open. Der 37-jährige Haas war der älteste Spieler im Hauptfeld des Grand-Slam-Turniers, bei dem er dreimal im Viertelfinale stand. Seit der Rückkehr nach einer Schulteroperation konnte Haas aber nicht mehr an einstige Leistungen anknüpfen. Insgesamt waren sieben deutsche Herren für die US Open qualifiziert.

Landessportbund Sachsen-Anhalt wirft rechtsextremen FC Ostelbien raus

Halle (dpa) - Der Landessportbund Sachsen-Anhalt hat den von Rechtsextremisten dominierten FC Ostelbien Dornburg ausgeschlossen. Dies beschloss das Präsidium am Montag einstimmig. »Unsere Satzung sieht des Ausschluss eines Mitgliedes bei groben Verstößen gegen sportliches Verhalten oder die Interessen des LSB, insbesondere durch Kundgabe und Duldung extremistischer, rassistischer, fremdenfeindlicher, sexistischer oder homophober Gesinnung im Verein vor«, sagte LSB-Präsident Andreas Silbersack am Montag. Dies sei im vorliegenden Fall gegeben. Bei Spielen des FC Ostelbien war es in der Vergangenheit wiederholt zu Zwischenfällen gekommen.

Löw zu Transfersummen: »Ein wenig bedenklich und schwindelerregend«

Frankfurt/Main (dpa) - Joachim Löw sieht die jüngste Entwicklung der Summen auf dem Fußball-Transfermarkt kritisch. »Manchmal ist es insgesamt ein wenig bedenklich, welche Summen gezahlt werden«, sagte der Bundestrainer am Montag in Frankfurt am Main. Der Wechsel von Kevin De Bruyne zu Manchester City bringt dem VfL Wolfsburg rund 75 Millionen Euro - Bundesliga-Rekord. Geschätzte 35 Millionen Euro fließen von Wolfsburg an den FC Schalke 04 für Nationalspieler Julian Draxler. »Letztlich ist es so, man muss das akzeptieren, der Markt gibt es nun mal her. Aber mitunter ist es schon ein wenig schwindelerregend«, sagte Löw.

Leverkusen verpflichtet Mexikos Stürmer Hernandez

Leverkusen (dpa) - Bayer Leverkusen hat kurz vor Ende der Transferfrist den mexikanischen Stürmer Javier Hernandez verpflichtet. Der 27 Jahre alte Nationalspieler kommt vom Premier-League-Club Manchester United, war in der vergangenen Saison aber an Real Madrid verliehen. Für Hernandez muss Leverkusen geschätzte zwölf Millionen Euro überweisen. Wie der Fußball-Bundesligist am Montag mitteilte, erhält Hernandez einen Dreijahresvertrag bis 2018.

Degenkolb knapp geschlagen: Italiener Sbaragli gewinnt Vuelta-Etappe

Castellón (dpa) - Radprofi Kristian Sbaragli hat auf der 10. Etappe der Vuelta den Tagessieg von John Degenkolb verhindert. Der Italiener setzte sich im Spurt auf der 700 Meter langen Schluss-Passage gegen den Wahl-Frankfurter knapp durch. Der Spanier José Rojas fuhr auf dem 146,6 Kilometer langen Teilstück von Valencia nach Castellón am Montag als Dritter durchs Ziel. Somit muss Degenkolb weiterhin auf seinen insgesamt zehnten Etappensieg auf der Spanienrundfahrt warten. Degenkolbs niederländischer Teamkollege Tom Dumoulin verteidigte das Rote Trikot des Gesamtführenden. Ihm folgen nach wie vor Joaquim Rodriguez aus Spanien mit einem Rückstand von 57 Sekunden und der Kolumbianer Esteban Chaves mit zwei weiteren Sekunden.

»Bild«: Lewandowski folgt bei Union Berlin auf Düwel 

Berlin (dpa) - Nach Informationen der »Bild«-Zeitung wird der ehemalige Leverkusener Trainer Sascha Lewandowski Nachfolger von Norbert Düwel beim 1. FC Union Berlin. Demnach soll der 43-Jährige noch in dieser Woche beim Fußball-Zweitligisten vorgestellt werden. Vom Verein gab es dazu vorerst keine Stellungnahme. Lewandowski war von April 2012 bis Juni 2013 im Duo mit Sami Hyypiä Coach beim Bundesligisten Bayer Leverkusen. Union hatte sich am Montag nach dem schwachen Saisonauftakt von Düwel getrennt und eine Entscheidung über die Neubesetzung für die »nächsten Tage« angekündigt. Unter Düwel hatten die Berliner nur vier Punkte aus fünf Spielen geholt.

HSV-Profi Spahic ein Spiel gesperrt - Adler mit Schulterprellung

Hamburg (dpa) - Abwehrspieler Emir Spahic vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ist für ein Spiel gesperrt worden. Die Hanseaten akzeptierten die Strafe des Deutschen Fußball-Bundes für den Bosnier nach dessen Roter Karte bei der 1:2-Niederlage am Samstag in Köln, teilte der HSV am Montag via Twitter mit. Der Platzverweis für den 34-Jährigen und der anschließende Elfmeter waren äußerst umstritten. Spahic fehlt damit nur im nächsten Auswärtsspiel am 11. September bei Borussia Mönchengladbach. Bei Torhüter René Adler wurde nach einer Kernspintomographie eine schwere Schulterprellung diagnostiziert. Er soll nach Vereinsangaben in der nächsten Woche wieder das Training aufnehmen. Ein Einsatz in Gladbach soll nicht gefährdet sein.