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dpa-Nachrichtenüberblick Sport

Kim Kulig beendet Karriere - Bartusiak trägt Kapitänsbinde


Frankfurt/Main (dpa) - Die Frauen-Fußballnationalspielerin Kim Kulig beendet ihre Karriere. Vier Jahre nach ihrem Kreuzbandriss bei der Heim-WM 2011 habe sie die 25-Jährige nun einen Antrag auf Sportinvalidität gestellt. «Ich habe alles darangesetzt, wieder auf den Platz zurückzukehren. Allerdings hält mein Knie den Belastungen des Leistungssports einfach nicht mehr stand», sagte die 33-malige Nationalspielerin am Donnerstag. Gleichzeitig wurde Saskia Bartusiak zur neuen Kapitänin des DFB-Teams bestimmt. Sie wird Nachfolgerin von Torhüterin Nadine Angerer, die ihre Laufbahn beendet hat.

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Ice Tigers holen NHL-Star Heatley: «Eine der größten Verpflichtungen»

Nürnberg (dpa) - Die Nürnberg Ice Tigers haben einen langjährigen NHL-Star verpflichtet. Der kanadische Olympiasieger Dany Heatley kommt nach Franken und erhält dort einen Vertrag bis zum Ende dieser Saison in der Deutschen Eishockey-Liga. «Dany Heatley ist eine der größten Verpflichtungen in der Geschichte der DEL. Wir sind sehr froh und glücklich, dass er sich dazu entschieden hat, für die Ice Tigers in Nürnberg zu spielen», sagte Ice-Tigers-Sportdirektor Martin Jiranek. In 946 NHL-Spielen erzielte der 34-Jährige 388 Tore und bereitete 466 Treffer vor.

Verletzte Bayern-Fans - Rummenigge kündigt Aufarbeitung an

Piräus (dpa) - Der FC Bayern will die Vorfälle rund um das Champions-League-Spiel bei Olympiakos Piräus in seinem Fan-Block nicht auf sich beruhen lassen. «Es waren natürlich keine schönen Szenen. Wir werden das seriös aufarbeiten» sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor der UEFA-Exekutivkomiteesitzung am Donnerstag in St. Julian's/Malta. Die bei einer Auseinandersetzung mit der griechischen Polizei verletzten Fans hatten nach Vereinsangaben das Krankenhaus verlassen und die Heimreise angetreten. Im Vorfeld des Spiels am Mittwoch war es zu Zwischenfällen im Fanblock gekommen. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Polizisten gegen Münchner Fans vorgingen und Schlagstöcke einsetzten.

Schweiz liefert FIFA-Funktionär an die USA aus

Bern (dpa) - Die Schweiz hat der Auslieferung des FIFA-Funktionärs Eugenio Figueredo an die USA zugestimmt. Das teilte das Bundesamt für Justiz in Bern am Donnerstag mit. Der Mann aus Uruguay war am 27. Mai mit sechs anderen FIFA-Funktionären in Zürich festgenommen worden. Er hat nun 30 Tage Zeit, um den Entscheid anzufechten. Figueredo wird laut Mitteilung der Schweizer Justiz vorgeworfen, beim Verkauf von Marketingrechten für die Copa America der Jahre 2015, 2016, 2019 und 2023 von einem uruguayischen Unternehmen für Sportmarketing Bestechungsgelder in Millionenhöhe angenommen haben.

Hamburger Olympia-Gegner sammeln 10 000 Unterschriften

Hamburg (dpa) - Die Olympia-Gegner in Hamburg haben nach eigenen Angaben 10 240 Unterstützer-Unterschriften gesammelt. Damit soll sichergestellt werden, dass eine Stellungnahme gegen die Olympischen Spiele 2024 und «für etwas Besseres als Olympia» im Informationsheft zum Referendum am 29. November platziert wird, teilte die Initiative «Argumente für ein NEIN zu Olympia» am Donnerstag mit. Gleichzeitig gab der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit, dass fast zwei Drittel (63 Prozent) der Hamburger die Olympia-Bewerbung der Hansestadt unterstützten. Das habe eine vom DOSB in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergeben.

Real-Stürmer Gareth Bale wegen Wadenverletzung außer Gefecht

Madrid (dpa) - Stümerstar Gareth Bale vom spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid droht eine mehrwöchige Zwangspause. Der 26-jährige Profi aus Wales habe eine Muskelverletzung an der linken Wade, teilte der Club am Donnerstag mit. Nach Angaben spanischer Medien deutet alles auf einen Riss des Schollenmuskels hin, der Bale im schlimmsten Fall für fünf Wochen außer Gefecht setzen könnte. Bale war am Dienstag im ersten Champions-League-Spiel der Königlichen daheim gegen Schachtjor Donezk (4:0) nach einer halben Stunden verletzt ausgewechselt worden.

Fortuna Düsseldorf muss 20 000 Euro Strafe zahlen

Frankfurt/Main (dpa) - Der Fußball-Zweitligist Fortuns Düsseldorf muss wegen unsportlichen Verhaltens 20 000 Euro Geldstrafe zahlen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag mit. Unmittelbar vor Anpfiff des DFB-Pokalspiels bei Rot-Weiss Essen am 9. August wurden im Düsseldorfer Zuschauerblock zahlreiche Rauchkörper, Böller und Bengalische Feuer gezündet, die auch auf das Spielfeld geworfen wurden. Auch während der Partie wurden im Düsseldorfer Block mehrfach Bengalische Feuer abgebrannt. Der Verein hat dem Urteil des DFB-Sportgerichts zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Union und Pauli nehmen nicht an «Wir helfen»-Aktion teil

Berlin (dpa) - Die Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin und FC St. Pauli beteiligen sich am Wochenende nicht an der für alle Vereine der 1. und 2. Fußball-Liga geplanten «Wir helfen»-Aktion für Flüchtlinge. Die Hauptstädter erklärten am Donnerstag, sie würden auf ihre eigene Art auf die dramatische Zuspitzung der Flüchtlingssituation reagieren. Die Pläne für die Anfang des Jahres erworbene Immobilie für ein Fanhaus in unmittelbarer Stadionnähe würden zurückgestellt. Es werde dem Land Berlin als Unterbringungsmöglichkeit für Flüchtlinge in den Wintermonaten zur Verfügung gestellt. Bereits am Mittwoch hatte der FC St. Pauli erklärt, nicht an der Aktion der «Bild» teilzunehmen.